25. August 2016 / 15:41 Uhr

Im Verein gegeneinander – im Viertel miteinander

Im Verein gegeneinander – im Viertel miteinander

Carsten Gottlieb
SPORTBUZZER-Nutzer
„Leipziger Viertelfinale“ vereint U14-Spieler der Stadt zu einem Fußballfest USER-BEITRAG
„Leipziger Viertelfinale“ vereint U14-Spieler der Stadt zu einem Fußballfest © B. Diedering
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„Leipziger Viertelfinale“ vereint U14-Spieler der Stadt zu einem Fußballfest

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*Leipzig. *Man kennt sich vom Bolzen auf dem Spielplatz, aus der Schule oder vom ersten Training beim ersten Verein. Heute spielt man aber für verschiedene Farben, durch Ligen getrennt, nicht mehr miteinander, sondern gegeneinander.

Aber gerade der Aspekt, dass Kinder und Jugendliche gemeinsam vereinsübergreifend in einer Mannschaft Spaß am Fußballspielen haben können, war das Anliegen des zum zweiten Mal stattfindenden „Leipziger Viertelfinale“. Porsche und RB Leipzig organisierten in Kooperation mit den lokalen Partnervereinen TSV 1893 Wahren, SSV Stötteritz, VfK Blau-Weiß Leipzig und der SG Lausen dieses besondere Stadtteilturnier. Die besten vier Mannschaften der Vorrunden in den jeweiligen Stadtvierteln spielten im Trainingszentrum am Cottaweg den Sieger des diesjährigen U14-Turniers aus.

Im Finale trafen dann TOTY 2.0 aus dem Leipziger Norden und die East Side Flyer aus dem Osten der Stadt aufeinander. Ein Spieler, der nicht mehr im Verein spielt, und Akteure vom SV Lok Leipzig-Nordost, vom SV Lok Engelsdorf, dem FC Grimma, dem 1. FC Lok Leipzig und RB Leipzig standen dabei für die zwei Mannschaften im Endspiel. Auf der Tribüne befanden sich neben zahlreichen Zuschauern auch viele Leipziger Trainer, die eine Begegnung mit sehr hoher spielerischer Klasse zu sehen bekamen. Und da beide Mannschaften auf gleichem Niveau agierten, kam auch die Spannung nicht zu kurz. Das Ost-Viertel scheiterte mit einem Strafstoß am Torhüter des Nordens, der damit seinem Viertel das spätere 1:0 ermöglichte. Dem Ausgleich durch den Osten folgte die erneute Nord-Führung. Nach Ablauf der regulären Spielzeit, in der sich alle Akteure reichlich Szenenapplaus verdienten, sah es nach einem Sieg des Nordens aus. Doch in der zweiten Minute der Nachspielzeit schlug noch ein Freistoß der East Side Flyer zum 2:2-Endstand ein.

Loks U14-Trainer R. Hoffmann bilanzierte, dass beide Finalisten den Sieg verdient gehabt hätten. Er sei stolz auf das Auftreten seiner Spieler, denen er ein Antreten bei diesem Turnier ermöglichte. Durch den sieglosen Ausgang des Endspiels wurde ihm aber noch die Möglichkeit eröffnet, seine beiden Torhüter gegeneinander in Aktion zu sehen. Beide Keeper boten bei der Entscheidung vom Punkt noch einmal Spektakuläres. Mit einem Schuss und einer Parade, die eine Kopie des Duells Hector gegen Buffon in Bordeaux war, setzten sich die East Side Flyer am Ende glücklich durch und wurden in der Halbzeitpause des Spiels RB Leipzig – Real Betis geehrt. Als besonderen Preis stiftete Porsche zudem einen Erlebnistag im Porsche Werk Leipzig.

Doch der eigentliche Preis war ein anderer: „Schön, wieder mal mit meinen Kumpels gespielt zu haben! War wie früher!“, äußerte ein Nord-Spieler am Ende des Tages. Und dieses Anliegen des hervorragend organisierten Turniers – Spaß und Freude am Fußballspielen mit Freunden – ging voll und ganz auf.

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