06. November 2017 / 06:42 Uhr

Im Video: Skandal in Frankreich - Platzsturm!

Im Video: Skandal in Frankreich - Platzsturm!

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Profis aus Lyon bejubeln ein Tor - doch das nicht immer ganz fair ...
Die Profis aus Lyon bejubeln ein Tor - doch das nicht immer ganz fair ... © Imago
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Ligue 1: Lyon-Profi Fekir jubelte nach einem Treffer provokant vor der Fantribüne des AS St. Etienne, zog sich sein Trikot aus und präsentierte es den gegnerischen Anhängern - was dann passierte, war nicht aufzuhalten.

Die Folgen einer unnötigen Aktion überschatteten alles in diesem Fußballspiel.

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Es ist der zwöfte Spieltag in der französischen Ligue 1: Das Duell AS St. Etienne und Olympique Lyon muss kurz vor Spielende für lange Zeit unterbrochen werden. Beide Vereine sind große Rivalen. Die Fans beider Vereine mögen sich nicht.

Doch was genau war passiert?

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Die Gäste aus Lyon hatten die Partie im Griff, führten durch Tore von Memphis Depay, Nabil Fekir, Mariano und Bertrand Traore schon 5:0. Doch die eine Aktion der klar überlegenen führenden Mannschaft war selten dämlich: Fekir jubelte nach seinem zweiten Treffer provokant vor der Fantribüne des Heimteams, zog sich sein Trikot aus und präsentierte es den gegnerischen Anhängern, woraufhin es zu einem Platzsturm der ASSE-Fans kommt.

Hier sehen Sie das Platzsturm-Video

Maske, Dab, Robo-Dance: Die Jubel der Fußball-Stars

Paulo Dybala (Juventus Turin): Wenn der Argentinier trifft, hält er sich seine Hand wie eine Maske vors Gesicht. Es ist die Maske eines Gladiators, erklärte der Stürmer auf Facebook. Sein Trend-Jubel hat schon Nachahmer in der Fußball-Welt gefunden. Zur Galerie
Paulo Dybala (Juventus Turin): Wenn der Argentinier trifft, hält er sich seine Hand wie eine Maske vors Gesicht. "Es ist die Maske eines Gladiators", erklärte der Stürmer auf Facebook. Sein Trend-Jubel hat schon Nachahmer in der Fußball-Welt gefunden. ©

Das Spiel wurde daraufhin unterbrochen und erst rund 45 Minuten später vor fast leeren Rängen zu Ende gespielt. Der Schiesrichter der Partie kam aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus.

Für die Krönung sorgte Fekir selbst: "Ich bereue nicht, dass ich das getan habe", so der provokante Torschütze, der sogar von seinem eigenen Klub-Boss kritisiert wird, nach seinem Torjubel, der zur Eskalation geführt hat.