06. August 2019 / 03:22 Uhr

Im Zeichen des Löwen: Das Bruno-Plache Stadion feiert Geburtstag

Im Zeichen des Löwen: Das Bruno-Plache Stadion feiert Geburtstag

Udo Zagrodnik
SPORTBUZZER-Nutzer
Das Bruno-Plache-Stadion wurde im August 1922 offiziell eingeweiht.  USER-BEITRAG
Das Bruno-Plache-Stadion wurde im August 1922 offiziell eingeweiht.  © Udo Zagrodnik
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Das "Bruno" erlebte schon viele „Fußballschlachten“ und ist nun im Zeichen des Löwen ein weiteres Jahr älter geworden.

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Leipzig. Das Bruno–Plache–Stadion im Stadtteil Probstheida, nahe dem Völkerschlachtdenkmal, erlebte am 05./06.August 1922 seine feierliche Weihung. Es steht auch im Zeichen des Sternbilds Löwen, der auch das Wappentier unserer Messestadt ist. Nun feiert das Stadion, heutig liebevoll Bruno genannt, seinen 97.Geburtstag. Und in drei Jahren wollen wir die runde 100 erleben. Man muß nicht alles nochmal schreiben, 96 Jahre Bruno-Plache-Stadion - Sportbuzzer.de (mit vielen Fotos), so schrieb der Autor dieser Zeilen (aus Regis–Breitingen) vor einem Jahr.

Tore, Schlachten, Emotionen / Das Bruno–Plache–Stadion in Leipzig–Probstheida< (OM–Verlag), so betitelte es treffend Autor Christian Wolter im Jahre 2008 und untermalte die Stadiongeschichte(n) mit vielen historischen Fotos. Es ist eines von vielen Vereinsbüchern die bisher erschienen sind.

Das Werk ist vollbracht: Das Buch „vom VfB zur Lokomotive“ ist ... ist das Jüngste und beinhaltet auf 530 Seiten die nun über 125– jährige Vereinsgeschichte, die im Jahre 1893 begann. Dazu muß das Folgende genannt werden. Eine blau-gelbe Reise durch die Stadien der Republik ... - Sportbuzzer, beinhaltet unter anderem einen betexteten Bildband zu "50 Jahre 1.FC Lokomotive Leipzig – Die Chronik in Bildern" (Thomas Franke, Marko Hofmann, Matthias Löffler, MMT Verlag GbR).

Die blau–gelbe Lokomotive aktuell..... Kunstrasen im Bruno ein weiterer Meilenstein Leipziger ... - Sportbuzzer, es beinhaltet ein Ereignis jüngerer Tage. Dazu muss die sanierte Trainingshalle genannt werden. Und ein positives Signal gibt es vom Fußball auf dem Rasen. Die Regionalligaelf des 1.FC Lok, der Saison 2019/2020, steht nach nach drei Spieltagen mit sieben Punkten auf einem Spitzenplatz. Im Vergleich zu den Vorjahren ist es ein wesentlich erfolgreicherer Start. Man sieht die „Handschrift“ der Trainer Rainer Lisiewicz und Björn Joppe. Dazu meint der Autor, das es manchmal gut ist Testspiele zu vergeigen, also das Pulver nicht im voraus zu verschießen, denn was zählt, das sind die Punkte. Wünschenswert ist, das noch mehr Fans und Familien den Weg ins „Bruno“ finden. Vor Augen habe ich manchmal den Neuanfang von 2003, als man den VfB nach seinen Insolvenz nach ganz unten abgeschoben hatte. Damals kamen zu den Heimspielen des Neuanfangs 5.000 und mehr Fans und die Stimmung war bundesligareif. Auf den kleinen auswärtigen Plätzen waren es um die 2.000 Fans.

Schalke im „Bruno“

Jahre später, im Juli 2013, durften zum Lokschen Testspiel gegen den FC Schalke 04 nur 4.999 Fans ins Bruno rein, weil es höhere Entscheidungsträger so wollten. Auf der Schalker Homepage schrieb man zur Historie, und man umschrieb die Fangemeinde so: "Aufgeben wollten vor allem die Fans den Traditionsverein nicht. Im Dezember 2003 rief eine Handvoll Leipzig–Anhänger den 1.FC Lok Leipzig wieder ins Leben. Starten mussten die Blau–Gelben allerdings in der untersten deutschen Spielklasse, der 3.Kreisklasse. Die unteren Ligen durchlief Lok – teilweise mit Publikumszahlen, an die viele Zweitligisten nicht herankommen – und stieg 2008 aus der Landesliga in die Oberliga auf. Seit der vergangenen Spielzeit kickt die Mannschaft von Chef–Trainer Carsten Hänsel nun in der Regionalliga Nordost. Dort sicherte sich das Team aus dem Stadtteil Probstheida früh den Klassenerhalt und belegte am Ende den zehnten Tabellenplatz. (…..)"

Zurück zum Alltag. Während einzelne, prominente und mächtige Vereine Europas in der Sommerpause um viele Millionen spielten, um ihr Konto noch fetter und aufgeblähter zu machen, kämpfen viele Amateurvereine tagtäglich ums Überleben. Beispiel, der noch von einem Insolvenzverwalter gemanagte Chemnitzer FC steht kurz vor dem Abgrund, weil die Finanzen zur Deckung der Ausgaben nicht reichen.

Noch mehr Fußball gibt es..... UDO ZAGRODNIK: Infos und Inhalte zum Autor - Sportbuzzer.de, sind meine bebilderten Werke hier im https://www.sportbuzzer.de/leipzig/, auch zu „meinem“ Heimatverein, den Pleißestädtern vom SV Regis–Breitingen und dem Ostthüringer Nachbarn FSV Gößnitz. Fußballer die im Amateurbereich (der Kreisoberliga) eine neue Herausforderung suchen, die sollten sich bei den Pleißestädtern melden.

Eine erstklassige Sportstätte (mit Kunstrasen, Sporthalle und mehr) ist vorhanden. Aktuell wird die verschlissene Tartanbahn/Laufbahn rundum erneuert. Die am Textanfang erwähnte runde 100, in Regis–Breitingen steht sie im kommenden Jahr dreimal im Raum mit Fußball, Leichtathletik und der Vereinigung von Regis und Breitingen. Auf ein mehrmaliges Wiedersehen in Leipzig–Probstheida und/oder Regis–Breitingen.....

Doch abschließen möchte ich mit den Worten: Für mich ist der 06.August auch ein Gedenken an Hiroshima und weitere schreckliche Ereignisse die unsere Mutter Erde noch heute überschatten.

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