27. Juli 2022 / 22:29 Uhr

Im zweiten Pflichtspiel seit Kriegsbeginn: Dynamo Kiew in CL-Qualifikation weiter

Im zweiten Pflichtspiel seit Kriegsbeginn: Dynamo Kiew in CL-Qualifikation weiter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dynamo Kiew hat die nächste Runde der Champions-League-Qualifikation erreicht.
Dynamo Kiew hat die nächste Runde der Champions-League-Qualifikation erreicht. © 2022 Getty Images
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Großer Jubel bei Dynamo Kiew: Die Mannschaft aus der kriegsgebeutelten Ukraine hat die nächste Runde der Champions-League-Qualifikation erreicht. Am Mittwoch setzte man sich im Rückspiel nach Verlängerung gegen Fenerbahce Istanbul durch.

Dynamo Kiew hat in seinem zweiten Pflichtspiel seit Kriegsbeginn die nächste Runde in der Champions-League-Qualifikation erreicht. Der ukrainische Rekordmeister setzte sich am Mittwochabend im Zweitrunden-Rückspiel bei Fenerbahce Istanbul mit 2:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung durch. Der knappe Auswärtssieg reichte nach dem 0:0 im Hinspiel, um die dritte Qualifikationsrunde zu erreichen. Dabei trifft Kiew auf Sturm Graz.

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Witalij Bujalskyj (57. Minute) und Oleksandr Karawajew (114.) trafen für Kiew. Attila Szalai (89.) erzielte kurz vor Ende der regulären Spielzeit den zwischenzeitlichen Ausgleich für Fenerbahce, das nach der Gelb-Roten Karte für İsmail Yüksek (53.) lange Zeit in Unterzahl spielte.

Ex-Breitenreiter-Klub FC Zürich schon raus

Das erste Duell hatte Dynamo wegen der unsicheren Lage rund um Kiew angesichts des russischen Angriffskriegs im polnischen Lodz ausgetragen. Seit Kriegsbeginn und dem Abbruch der Liga hatte sich Kiew mit Test- und Benefizspielen – wie etwa im April bei Borussia Dortmund – fit gehalten.

Der deutsche Trainer Franco Foda scheiterte mit seinem neuen Klub FC Zürich. Der Schweizer Meister kam im Rückspiel gegen Karabach Agdam aus Aserbaidschan nicht über ein 2:2 nach Verlängerung hinaus und schied damit nach dem 2:3 im Hinspiel aus. Nach der verpassten WM-Qualifikation war Foda als österreichischer Nationaltrainer zurückgetreten und zur neuen Saison Nachfolger von André Breitenreiter bei Zürich geworden.

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