14. April 2019 / 18:07 Uhr

"In allen Belangen besser": 1.FC Wunstorf verliert gegen SC Spelle-Venhaus

"In allen Belangen besser": 1.FC Wunstorf verliert gegen SC Spelle-Venhaus

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Wunstorfs Torwart Marc Engelmann kann zum dritten Mal dem Ball nur noch hinterhersehen.
Wunstorfs Torwart Marc Engelmann kann zum dritten Mal dem Ball nur noch hinterhersehen. © CHRISTIAN HANKE
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Dem 1. FC Wunstorf ist es im Abstiegskampf nicht gelungen, gegen den Viertplatzierten SC Spelle-Venhaus zu punkten. Zwar gab es einige Chancen auf einen Ausgleich, doch am Ende siegten die Speller, die "in allen Belangen einfach besser" waren, wie FC-Sprecher Andreas Schmitz zugeben musste.

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Der 1. FC Wunstorf hat sein Heimspiel gegen den SC Spelle-Venhaus mit 1:3 (1:2) verloren. In der Hinrunde gewann der FC in Spelle und läutete nach einem starken Spiel die Wende ein, begann danach die Aufholjagd im Abstiegskampf. Diesmal waren die Vorzeichen etwas umgekehrt. „Die Speller waren galliger und wollten den Sieg mehr“, sagte FC-Sprecher Andreas Schmitz.

Frühes Gegentor bringt Wunstorf aus dem Tritt

Dabei standen die Vorzeichen sogar ganz gut für die Gastgeber. Beim Sport-Club fehlte Sascha Wald, der Torjäger blieb aus Verletzungsgründen zu Hause. Auch die Anfangsphase der Wunstorfer ließ Hoffnung für einen gelungenen Nachmittag aufkommen. Der FC kam ordentlich in die Partie und ließ den Gegner nicht zur Entfaltung kommen. Umso bitterer aus Sicht der Mannschaft von Trainer Jens Ullmann, dass eine umstrittene Szene die Speller Führung zur Folge hatte. Bei einem Konter der Gäste durch die Mitte wurde FC-Abwehrspieler Daniel McGuinness an der Strafraumgrenze gefoult. Schiedsrichter Felix Bickel ließ die Partie aber weiterlaufen. Merlin Schütt traf in der achten Minute zum 0:1. „Im Nachhinein kann man sagen, dass uns dieses frühe Gegentor vielleicht das Genick gebrochen hat“, sagte Schmitz.

Bilder vom Spiel der Oberliga Niedersachsen zwischen dem 1. FC Wunstorf und SC Spelle-Venhausen:

Spelles Torwart Bernd Düker (Mitte) rettet vor Wunstorfs Maurice Kirsch (rechts). Zur Galerie
Spelles Torwart Bernd Düker (Mitte) rettet vor Wunstorfs Maurice Kirsch (rechts). ©
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Ausgleich hält nur für vier Minuten

Nach diesem Treffer spielte sich die Begegnung vorrangig im Mittelfeld ab, auf beiden Seiten fehlten die Torraumszenen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde kamen die Wunstorfer aber zum Ausgleich. Kriseld Doko setzte sich auf der rechten Seite durch und spielte Jordan Petrov an. Dieser erzielte aus rund zehn Metern den Ausgleich (33.). War das der Auftakt für die Wende? Mitnichten. Nur vier Minuten später fing sich der FC einen Konter. Über ihre linke Angriffsseite brachen die Speller durch, Simon Schäfer verwertete die Flanke im Fünfmeterraum zum 1:2.

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"Gegner war in allen Belangen besser"

Nach der Halbzeit versuchten die Wunstorfer erneut zum Ausgleich zu kommen. Doch das nächste Tor fiel auf der Gegenseite. Die Gäste erhielten einen Freistoß an der Torauslinie in Höhe des Strafraums. Aus dem Gewühl heraus gelang Schäfer sein zweiter Treffer des Tages. Erst in der Schlussphase kamen die Wunstorfer wieder zu zwingenden Chancen. Petrow scheiterte mit einem Distanzschuss an Spelles Torhüter Bernd Düker. Auch eine Minute später war der SC-Keeper der Sieger, als es Robin Ullmann mit einem Schuss versuchte.

Am „in der Höhe verdienten Sieg von Spelle“, so Schmitz, änderte dies nichts. „Sie waren der erwartet schwere Gegner und einfach in allen Belangen besser – und uns irgendwie immer einen Schritt voraus.“

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