24. März 2019 / 16:31 Uhr

"In guter Verfassung": VfL Wolfsburg ist gewappnet für die Endphase der Saison

"In guter Verfassung": VfL Wolfsburg ist gewappnet für die Endphase der Saison

Tim Lüddecke
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Mit Lust und Freude in die letzten Spiele: Der VfL Wolfsburg mit Trainer Bruno Labbadia.
"Mit Lust und Freude in die letzten Spiele": Der VfL Wolfsburg mit Trainer Bruno Labbadia. © Roland Hermstein
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Nach der letzten Unterbrechung in dieser Spielzeit geht es für den VfL Wolfsburg in den kommenden acht Bundesliga-Spielen darum, das Beste aus der bislang guten Ausgangssituation zu machen. Trainer Bruno Labbadia ist optimistisch. 

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Spätestens bis Montagnachmittag werden die Profis des VfL, die sich nicht mehr auf Länderspielreise befinden, wieder in Wolfsburg eingetrudelt sein; das Training ist für 15.30 Uhr angesetzt. Für die Mannschaft, die zuletzt dreieinhalb Tage frei hatte, ist es der Start in die letzten acht Wochen (ohne weitere Unterbrechung) der aktuellen Bundesliga-Saison. Langsam wird es also ernst.

Schwuppdiwupp, am Samstag (15.30 Uhr) gegen Borussia Dortmund steigt ja schon der 27. Spieltag. Die Zeit rennt, und Trainer Bruno Labbadia kennt das: „Ich kann das nur aus eigener Erfahrung sagen. Man denkt, man hat noch zehn gute Jahre. Dann ist man 25, dann 27 – und dann ist die Zeit weggerannt“, so der 53-Jährige, „und genauso ist es mit dieser Saison, man glaubt, man hat genug Zeit – und ruck, zuck hat man schon die Hälfte der Rückrunde hinter sich“.

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Der Unterschied dieser Spielzeit im Vergleich zu den beiden letzten ist ja aber immerhin: Der VfL muss nicht um ihren Ausgang bangen, sondern darf hoffen. „Wir sind in einem Bereich, wo es schön ist, eine Endphase zu haben“, erklärt Labbadia. Seine Mannschaft habe ihr Schicksal in der eigenen Hand, denn „wir haben uns die Chance geschaffen, dass wir um die vorderen Plätze mitspielen können“.

Konkret bedeutet das: Als Siebter sind die Wolfsburger punktemäßig gleichauf mit dem ersten aktuellen Europa-League-Starter Bayer Leverkusen auf Platz sechs (beide 42 Zähler). Zum Fünften, Eintracht Frankfurt, sind es vier Punkte (und 16 Tore) Rückstand, und zum ersten Champions-League-Starter Borussia Mönchengladbach fünf – nur der Vollständigkeit halber. Sollte der Sieger des DFB-Pokal zudem auf einem der ersten sechs Plätzen ins Bundesliga-Ziel einlaufen (etwa der FC Bayern oder RB Leipzig), würde auch der siebte Tabellenplatz zur Europa-Qualifikation reichen.

Bruno Labbadias Jahr beim VfL Wolfsburg in Bildern:

Am 20. Februar wird Bruno Labbadia als Cheftrainer des VfL Wolfsburg verpflichtet. Er übernimmt das Team im Absteigskampf: Wolfsburg hat seinerzeit 24 Punkte nach 23 Spieltagen und steht auf dem 14. Platz – nur einen Punkt vom Relegationsplatz entfernt. Zur Galerie
Am 20. Februar wird Bruno Labbadia als Cheftrainer des VfL Wolfsburg verpflichtet. Er übernimmt das Team im Absteigskampf: Wolfsburg hat seinerzeit 24 Punkte nach 23 Spieltagen und steht auf dem 14. Platz – nur einen Punkt vom Relegationsplatz entfernt. ©
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So oder so versichert Labbadia: „Wir gehen mit Lust und Freude in die letzten Spiele rein.“ Ebenso überzeugt ist er, dass seine Mannschaft „in guter Verfassung“ ist. Zum einen körperlich. Die Spieler sind fit, weil der Coach eben – man erinnere sich nur mal an die Saisonvorbereitung – großen Wert darauf legt. Zum anderen aber auch mental. „Wir haben in dieser Saison schon so viele Dinge mitgemacht – aus denen wir immer eher gestärkt herausgegangen sind.“ Jüngstes Beispiel: Die Reaktion auf die 0:6-Klatsche bei den Bayern mit einem 5:2-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf.

"Mehr an das glauben, was man gewinnen kann"

Drei der nächsten vier anstehenden Partien könnten es nun allerdings in sich haben: Mit Borussia Dortmund, RB Leipzig und Eintracht Frankfurt geht es gegen Teams, die in der Tabelle vor dem VfL stehen. Andererseits: Mit Hannover 96 (diese Partie könnte es nicht in sich haben), dem 1. FC Nürnberg und dem FC Augsburg kommen auch noch drei Teams aus dem Tabellenkeller in die VW-Arena...

Labbadia findet jedenfalls: „Man sollte mehr an das glauben, was man gewinnen kann als daran, was man verlieren kann.“

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