01. Oktober 2022 / 09:21 Uhr

"Inakzeptable Grafik" verbreitet: Regionalligist Lok Leipzig trennt sich von Stadionsprecher

"Inakzeptable Grafik" verbreitet: Regionalligist Lok Leipzig trennt sich von Stadionsprecher

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der 1. FC Lokomotive Leipzig hat auf eine Entgleisung seines Stadionsprechers reagiert. 
Der 1. FC Lokomotive Leipzig hat auf eine Entgleisung seines Stadionsprechers reagiert.  © IMAGO/Shutterstock
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Nachdem er eine "inakzeptable Grafik" in den sozialen Netzwerken verbreitet hatte, hat der 1. FC Lokomotive Leipzig sich von seinem langjährigen Stadionsprecher getrennt. Der Mitarbeiter habe "gegen die gelebten Werte" des Klubs verstoßen. 

Der 1. FC Lok Leipzig hat sich wegen einer "vollkommen inakzeptablen Grafik" in sozialen Netzwerken von seinem langjährigen Stadionsprecher getrennt. Diese verstoße "gegen die gelebten Werte des 1. FC Lok", deshalb sei die Zusammenarbeit mit Mirko Linke beendet worden, teilte der Regionalligist auf seiner Homepage mit und schrieb weiter: "Alle wissen es, trotzdem schreien wir es noch einmal laut heraus: Der 1. FC Lokomotive Leipzig vermittelt Werte wie Loyalität, Respekt, Fairness und Toleranz. Wir treten aktiv und konsequent gegen jede Form von Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus auf".

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Linke selbst bedauerte laut der Mitteilung sein Fehlverhalten: "Ich habe einen unbeabsichtigten Fehler gemacht und mich in aller Form beim Verein dafür entschuldigt. Ich verstehe und akzeptiere die Entscheidung des Klubs." Die Grafik hat er inzwischen gelöscht. Über Details oder den Inhalt der Grafik machte der Verein keine Angaben.

Zuletzt hatte Bundesligist SV Werder Bremen die Zusammenarbeit mit seinem Stadionsprecher Christian Stoll beendet, über die Gründe der Trennung aber keine Angaben gemacht. Angeblich soll sich Stoll nach dem 0:1 gegen den FC Augsburg am 9. September gegenüber dem Schiedsrichter und einem Augsburger Verantwortlichen im Ton vergriffen haben.

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