01. Mai 2020 / 12:05 Uhr

Individualtraining in Zweiergruppen: Eintracht Miersdorf/Zeuthen startet Trainingsbetrieb

Individualtraining in Zweiergruppen: Eintracht Miersdorf/Zeuthen startet Trainingsbetrieb

Linda Kollmann
Märkische Allgemeine Zeitung
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Dürfen wieder auf den Platz, aber nicht in dieser Größe: Die Männer von Eintracht Miersdorf/Zeuthen. © Oliver Schwandt
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Kreis Dahme/Fläming: Alle Altersklassen können aufgrund einer Ausnahmegenehmigung unter bestimmten Auflagen trainieren. Die Brandenburgliga-Männer um Trainer Alexander Schröder haben große Lust, wieder auf dem Platz zu stehen.

Die Ausnahmegenehmigung für Sportvereine des Landkreises Dahme-Spreewald macht's möglich: Beim SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen darf ab sofort wieder auf dem Platz am Wüstemarker Weg trainiert werden. "Als die Allgemeinverfügung am 29. April veröffentlicht wurde, haben wir uns im Vorstand direkt zusammengesetzt und Richtlinien zum individuellen Training festgelegt – immer unter den vorgegeben Bedingungen", so Geschäftsstellenleiter Andreas Wawzyniak. Dort heißt es als Begründung unter anderem: "Für diese Lockerungen spricht neben der derzeitigen Pandemielage auch das verständliche Interesse der Einwohner am Sporttreiben zur Gesunderhaltung und Erholung."

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Konkret sieht die Allgemeinverfügung vor, dass maximal zwei Personen am Individualtraining teilnehmen und sich in Wartebereichen maximal zehn aufhalten dürfen. Der Gebäudetrakt darf nur betreten werden, wenn Sportgeräte geholt werden müssen. Die Sanitär- und Umkleideräume bleiben geschlossen und auf der Toilette müssen unter anderem Einmalhandtücher bereitgestellt werden. Zudem sind Listen mit Namen, Geburtsdatum, Wohnanschrift und telefonischer Erreichbarkeit von den anwesenden Personen verpflichtend.

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Der Kunstrasenplatz im "Käfig" wurde für den zukünftigen Trainingsbetrieb in zwei Hälften geteilt. "Die Zweiergruppen müssen klar voneinander getrennt sein und dürfen auch nicht einen Ball von der anderen Seite holen. Außerdem gibt es verschiedene Eingänge", so Wawzyniak, der jedem Team vom Nachwuchs bis zu den 1. Männern Zeitfenster zugeteilt hat. Ob jeder Trainer für seine Mannschaft die Trainingsoption wahrnimmt, steht noch nicht fest. "Wir bieten es Jedem an, haben aber noch nicht von allen eine Rückmeldung", berichtet Wawzyniak.

Alexander Schröder, Trainer der Brandenburgliga-Vertretung, dürfte dabei mit Koordinierungsschwierigkeiten zu kämpfen haben. "Als ich meinen Jungs von der Trainingsmöglichkeit erzählt habe, war die Resonanz groß. Sie haben schließlich seit Wochen Lust, wieder auf dem Platz zu stehen", so der 36-Jährige und schiebt hinterher: "Die Planung ist bei einem Kader von 25 Mann jedoch sehr schwierig. Ich lasse es den Jungs frei, ob und wann sie kommen möchten. Zudem gehe davon aus, dass die Saison gelaufen ist."