13. Juli 2020 / 15:11 Uhr

Ingolstadt-Manager Henke erhebt nach Relegation Vorwürfe: "Das ist merkwürdig, das ist zu viel"

Ingolstadt-Manager Henke erhebt nach Relegation Vorwürfe: "Das ist merkwürdig, das ist zu viel"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ingolstadt-Manager Michael Henke sieht die Geschehnisse rund um das Relegationsspiel gegen Nürnberg kritisch.
Ingolstadt-Manager Michael Henke sieht die Geschehnisse rund um das Relegationsspiel gegen Nürnberg kritisch. © imago images/Montage
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Der FC Ingolstadt 04 hat den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga denkbar knapp verpasst. Erst nach Ablauf der Nachspielzeit rettete sich der 1. FC Nürnberg im Relegations-Rückspiel. FCI-Manager Michael Henke erhebt Vorwürfe gegen Verband und Schiedsrichter.

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Das bittere Scheitern in der Relegation beschäftigt den FC Ingolstadt 04 weiter. Sportdirektor Michael Henke erhebt wenige Tage nach der Relegation zur 2. Bundesliga Vorwürfe gegen den Verband und die Schiedsrichter. "Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, weder bei Corona noch bei anderen Sachen", sagte der 63-Jährige zu Spox und Goal. "Aber unter solchen Umständen nicht aufzusteigen, ist schon merkwürdig. Ich bin Sportler durch und durch und Fairness hat bei mir einen hohen Stellenwert. Deswegen verstehe ich einige Sachen nicht, die da abgelaufen sind."

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Unter anderem kritisierte er die Ansetzung der zwei Partien gegen den 1. FC Nürnberg. Das Hinspiel am vorigen Dienstag (0:2) fand nur drei Tage nach dem letzten Spieltag der 3. Liga statt - der Zweitligist FCN dagegen hatte acht Tage Pause. "Ich habe sogar extra beim übertragenden Sender ZDF nachgefragt, ob eine Verlegung des Spiels auf Mittwoch in Frage käme. Das wäre für sie kein Problem gewesen, aber es wurde trotzdem nicht geändert", berichtete Henke.

Zudem verstehe der frühere Assistent von Ottmar Hitzfeld nicht, warum der Referee im Rückspiel (3:1) so lange nachspielen ließ und das Tor der Nürnberger dann nicht selbst am Monitor überprüfte. Die Ingolstädter reklamierten ein Foulspiel vor dem Treffer. "Eigentlich sollte jedes Tor überprüft werden, aber ausgerechnet in der Situation kommt der Unparteiische nicht auf die Idee, sich das selbst anzuschauen? Das ist merkwürdig, das ist zu viel", sagte er.

Relegation zur 2. Liga: Alle Duelle seit 2009

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Dass es überhaupt eine Regelation gibt, das befürwortet der Ex-Trainer des 1. FC Kaiserslautern und 1. FC Saarbrücken: "Da ist immer Power drinnen, das ist prickelnd, das finde ich gut - aber bitte mit annähernder Chancengleichheit für beide Klubs."