12. März 2019 / 13:33 Uhr

Ingolstadts Trainer Jens Keller nach Attacke gegen Almog Cohen: „Das sind dumme Menschen“

Ingolstadts Trainer Jens Keller nach Attacke gegen Almog Cohen: „Das sind dumme Menschen“

Redaktion Sportbuzzer
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Jens Keller
Verstimmt: Ingolstadt-Coach Jens Keller. © Matthias Balk
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Am Rande der Zweitliga-Partie zwischen dem 1. FC Union Berlin und Ingolstadt 04 kam es auf Twitter zu einem geschmacklosen, antisemitischen Zwischenfall. Der FCI-Coach Jens Keller verurteilt die Aktion aufs Schärfste. 

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Trainer Jens Keller vom FC Ingolstadt hofft, dass der an Almog Cohen gerichtete antisemitische Hass-Internetbeitrag seinen Spieler nicht zu sehr beeinflusst. „Ich muss erstmal klar sagen, dass das mit Fußball überhaupt nichts zu tun hat. Das ist unter aller Sau. Es sind ganz einfach dumme Menschen, die so etwas machen. Ich bin nicht in sozialen Netzwerken, weil eben jeder Vollidiot eine Plattform bekommt und schreiben kann, was er möchte“, sagte der Coach des Zweitligisten in einem Interview des Donaukuriers.

„Ich hoffe, dass Almog das nicht zu sehr beschäftigt, denn er hat mit seiner Situation ohnehin genug zu tun“, sagte Keller. Denn in der Familie des Israelis gab es einen Trauerfall. Der jüdische Profi war am Freitagabend nach seiner Roten Karte in der zweiten Halbzeit beim 0:2 bei Union Berlin war Cohen am Freitagabend via Twitter von einem User aufs Übelste beleidigt worden.

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Keller war vor gut drei Monaten als neuer FCI-Coach verpflichtet worden. Möglicherweise bleibt der 48-Jährige auch über das Saisonende hinaus bei den Oberbayern, die aktuell Tabellenletzter sind.

„Die Option ist da. Es müssen viele Dinge zusammenpassen. Am Saisonende wird neu bewertet. Dann kommt es darauf an, welche Möglichkeiten da sind, welche Ziele man hat und wie man gemeinsam dahintersteht. Aber von den Bedingungen her ist das für mich sehr gut vorstellbar“, sagte Keller.

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