06. Dezember 2020 / 12:52 Uhr

Innenverteidiger-Duo ist eine sichere Bank beim Mögeliner SC II

Innenverteidiger-Duo ist eine sichere Bank beim Mögeliner SC II

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
MSCII
Die Spieler des Mögeliner SC 1913 II rührten bereits in der vergangenen, abgebrochenen Saison Beton an. © Verein
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2. Kreisklasse A Havelland: Die Reserve des MSC stellt mit sechs Gegentoren die beste Defensive der Liga.

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23 Gegentore in 15 Spielen. In der abgebrochenen Saison 2019/20 hatten die Kicker des Mögeliner SC 1913 II bereits unter Beweis gestellt, dass sie eine der sichersten Hintermannschaften ihrer Liga stellen. Bis zum Abbruch stand Platz zwei in der 2. Kreisklasse A zu Buche, nach Anwendung der Quotientenregel landeten die Schwarz-Gelben letztlich auf dem 4. Platz und verpassten somit den möglichen Aufstieg.

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Und in dieser Spielzeit lief es, zumindest in der Defensive, sogar noch besser. Erst sechs Gegentore in sechs Spielen sind ein herausragender Wert. Im gesamten Fußballkreis Havelland gibt es mit dem Kreisoberligisten RSV Eintracht 1949 II nur eine Mannschaft, die bisher noch weniger Gegentore (5) hinnehmen musste.

Beim Mangelsdorf Familiencup konnte sich das Team "Jessi's Prinzen" am Ende knapp durchsetzen.

Die Mögeliner Verantwortlichen zeigten sich mit dem sommerfest sehr zufrieden und wollen es in den kommenden Jahren wieder zur Tradition werden lassen. Zur Galerie
Die Mögeliner Verantwortlichen zeigten sich mit dem sommerfest sehr zufrieden und wollen es in den kommenden Jahren wieder zur Tradition werden lassen. © Christoph Laak

Und dennoch ist man beim MSC noch nicht 100-prozentig zufrieden mit der aktuellen Spielzeit. „Wir hatten bei einigen Spielen ein wenig Pech“, sagt MSC-Trainer Rico Schneider. Nach den bisher ausgetragenen sechs Partien stehen neun Punkte und 18:6-Tore zu Buche. Das reicht aktuell nur zum 6. Tabellenplatz.

„Drei Unentschieden in sechs Spielen sind zu viel. Gerade das Remis gegen Einheit Bamme ärgert mich immer noch“, sagt der Trainer der Mögeliner Reserve. Beim 3:3-Unentschieden Mitte September hatte der MSC nicht nur die Hälfte seiner Gegentore, sondern auch den Ausgleich kurz vor Schluss kassiert. „Da waren wir uns vielleicht ein wenig zu sicher“, sagt Rico Schneider rückblickend.

Towart-Neuzugang übezeugt auf Anhieb

Insgesamt macht bei seinem Team die gute Mischung den Erfolg. „Wir haben einige erfahrene Spieler im Team, diese ergänzen sich hervorragend mit den jüngeren Akteuren“, berichtet Rico Schneider. Das Prunkstück seiner Mannschaft bleibt aber die Abwehr. Vor allem das Innenverteidiger-Duo mit Lukas Kosalla und Christian Schmidt hat sich etabliert.

„Wir konnten fast immer mit den beiden hinten drin spielen. Das hat schon sehr geholfen. Außerdem spielt Torwart Philipp Zube eine starke Saison. Er hat sich nach seinem Wechsel zu uns schnell zurecht gefunden“, erklärt der MSC-Coach.

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Mit seinem Team hat er sich für die mögliche Rest-Saison noch einiges vorgenommen. Ein Platz unter den ersten drei Teams der Tabelle soll es schon noch sein. „Da gehören wir in meinen Augen auch hin. In der Tabelle sind ja noch alle Mannschaften da oben eng beieinander“, sagt Rico Schneider, der auf ein reguläres Saisonende hofft. „Ich glaube schon, dass es möglich ist, noch alles nachzuholen. In unserer Liga sind die Fahrten ja nicht allzu weit und es warten viele Derbys. Wir hoffen, dass es regulär zu Ende gespielt werden kann.“