17. November 2021 / 15:46 Uhr

Innenverteidiger-Sorgen beim VfL: Jetzt wackelt auch van de Ven

Innenverteidiger-Sorgen beim VfL: Jetzt wackelt auch van de Ven

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Innenverteidiger-Sorgen: Maxence Lacroix (M.) ist gesperrt, Micky van de Ven (r.) und Sebastiaan Bornauw sind angeschlagen.
Innenverteidiger-Sorgen: Maxence Lacroix (M.) ist gesperrt, Micky van de Ven (r.) und Sebastiaan Bornauw sind angeschlagen. © Boris Baschin
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Maxence Lacroix fehlt dem VfL Wolfsburg am Samstag in Bielefeld gesperrt. Mit Sebastiaan Bornauw und Micky van de Ven sind zwei weitere Innenverteidiger angeschlagen.

Der VfL hat Innenverteidiger-Sorgen: Für das Spiel am Samstag (15.30 Uhr) bei Arminia Bielefeld muss Florian Kohfeldt, Trainer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten, neben Sebastiaan Bornauw auch um den Einsatz von Youngster Micky van de Ven bangen. Maxence Lacroix fehlt nach seinem Platzverweis in Leverkusen ohnehin rotgesperrt.

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Am Mittwoch hatte van de Ven nicht mit seinen Teamkollegen auf dem Platz gestanden. Das war ohnehin der Plan, denn der Abwehrmann war erst am Dienstagabend von der niederländischen U21-Nationalmannschaft zurückgekehrt, für die er sowohl gegen Bulgarien als auch in Gibraltar je eine Halbzeit zum Einsatz gekommen war. Doch der 20-Jährige ist angeschlagen nach Wolfsburg zurückgekehrt, er hat mit einer muskulären Verhärtung zu kämpfen. Ob er bis zum Wochenende fit wird, ist offen.

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Dabei hätte van de Ven in Bielefeld den ebenfalls angeschlagenen Bornauw ersetzen können, sollte dieser auch nicht auflaufen können. Denn den Belgier plagen seit dem Augsburg-Spiel Fußprobleme. Gegen die Fuggerstädter musste Wolfsburgs Nummer 3 nach einer Rettungsaktion ausgewechselt werden, van de Ven kam rein und feierte seine Bundesliga-Premiere. doch es gibt Hoffnung. "Es ist nicht ausgeschlossen, dass er am Wochenende dabei sein kann", hatte Kohfeldt über Bornauw gesagt.

Sollten weder van de Ven noch Bornauw auflaufen können, stünde neben dem noch Bundesliga-unerfahrenen Anselmo Garcia MacNulty mit John Anthony Brooks der einzige gelernte Innenverteidiger zur Verfügung. Ein Problem würde das aber nicht zwingend darstellen. Kohfeldt könnte von Dreier- auf Viererkette umstellen und Josuha Guilavogui, der bisher im Abwehrzentrum agiert und überzeugt hatte, an die Seite von Brooks stellen. Hinten links gibt's mit Jerome Roussillon und Paulo Otavio gleich zwei Optionen, hinten rechts könnten der zuletzt formschwache Kevin Mbabu oder der deutsche Nationalspieler Ridle Baku auflaufen.

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