06. Mai 2021 / 22:09 Uhr

Nach Internet-Pöbelei gegen Freundin: Union-Star Kruse schießt zurück

Nach Internet-Pöbelei gegen Freundin: Union-Star Kruse schießt zurück

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ist wieder zurück bei Union Berlin: Angreifer Max Kruse.
Wehrt sich gegen Internet-Beleidigungen gegen seine Freundin: Union-Kicker Max Kruse. © Getty Images
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Weil seine Freundin im Internet wüst beschimpft wird, holt Max Kruse vom 1. FC Union Berlin zum Gegenschlag aus und veröffentlicht die Nachrichten und das Profil eines Internet-Rambos. Dessen Entschuldigung will er später nicht annehmen und ruft seine Follower zur Vernunft auf.

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Max Kruse ist bekannt dafür, seinen Followern auf Instagram auch viel von seinem Privatleben zu zeigen. So wurde in den vergangenen Tagen deutlich, dass es offenbar eine neue Frau an der Seite des Offensivspielers vom 1. FC Union Berlin gibt. Diese sah sich jetzt im Internet massiven Beschimpfungen eines User ausgesetzt. Unter anderem stand in einer an sie adressierten Nachricht: "Nur weil er das große Geld hat, bist du an seinem Arsch hängen hängengeblieben." Weitere Aussagen weit unter der Gürtellinie folgten.

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Das nahm Kruse zum Anlass, die geschickten Nachrichten auf seinem Profil - mit 369.000 Followern - öffentlich zu machen und bezog selbst Stellung dazu: "Ich muss aufpassen was ich sage, weil sonst würde ich sagen, dass er ein absoluter H**sohn ist. Aber das sage ich natürlich nicht", sagt Kruse in seiner Story und ergänzt. "Man sollte einfach vorher nachdenken, bevor man so etwas schreibt. Lass meine Freundin aus dem Spiel."

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Klickt Euch durch die Galerie der 50 ehemaligen Spieler von Union Berlin. ©

Max Kruse ruft zur Vernunft auf

Ein Entschuldigung wollte der ehemalige deutsche Nationalspieler nicht annehmen und schrieb: "Ganz ehrlich, ich scheiß auf deine Entschuldigung. Wofür entschuldigst du dich bei mir? Wenn du dich bei jemandem entschuldigen solltest, dann bei meiner Freundin. Emotionen hin oder her, beleidige mich wenn du sauer bist, aber nicht andere Personen, die dafür nichts können", reagierte Kruse auf eine Nachricht des Users, der zuvor unter anderem schrieb: "Hey Max tut mir leid für die Beleidigungen! ich war einfach extrem angepisst wegen deinem Wechsel und dem Sieg gegen unseren SVW."

Im Anschluss an Kruses Veröffentlichung erreichten den Verfasser der Ausgangsnachricht scheinbar viele negative Kommentare. "Menschen, die Hass im Netz verbreiten, merken erst, was sie tun, wenn sie selbst beleidigt werden. Aber Morddrohungen sind völlig fehl am Platz. Wir lassen uns nicht auf dieses Niveau herab", forderte Kruse seine Anhänger zur Vernunft auf. "Lasst es gut sein. Er hat seinen Fehler eingesehen. Denn wenn wir das selbe machen wie er, sind wir nicht besser als er. Also Schwamm drüber."