09. August 2020 / 18:00 Uhr

Intensive Testserie für den Werderaner FC

Intensive Testserie für den Werderaner FC

Rainer Goldbach
Märkische Allgemeine Zeitung
WFC-Trainer Ingo Hecht war mit den Auftritten seiner Elf zufrieden.
WFC-Trainer Ingo Hecht war mit den Auftritten seiner Elf zufrieden. © Benjamin Feller/Archivbild
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Testspiele: Der WFC reiste für die letzten beiden Testspiele nach Sachsen-Anhalt.

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Zwei Tage nach der Partie gegen Novi Pazar reisten die Havelstädter nach Sachsen-Anhalt, um dort die beiden letzten Testspiele vor Beginn der Pflichtspielsaison zu bestreiten. Der erste Gegner, gleichermaßen Verbandsligist wie die Nitzsche/Hecht-Truppe, war das Team vom TV Akania Bernburg. Nach einer frühen Führung für den Gastgeber (Nicolas Peter Weber verwandelte einen Foulstrafstoß) trafen Patrick Richter (12.) nach Steilpass von Ramazan Günel, Günel (33.) und Gabriel Garcia (41.) zur 3:1-Halbzeitführung für die bessere Elf.

Leider passte sich der Schiedsrichter nicht dem hohen Niveau beider Mannschaften an. Die von ihm verhängten zwei weiteren Strafstöße, Weber traf auch zum zweiten und dritten Mal vom Punkt, waren Geschenke für die Saalestädter. Leistungsgerecht trennten sich beide Teams mit einem 3:3.

News vom AOK-Landespokal

Am Samstagvormittag mussten die Blütenstädter schon wieder ran (drittes Spiel in 4 Tagen). Gegner war der BSV Halle Ammendorf, eine der besten Mannschaften der Verbandsliga Sachsen-Anhalt. Gegen den routinierten Gegner, der sehr effektiv agierte, kaum Fehler machte und lt. Aussage von Ingo Hecht Oberliganiveau auf den Rasen zauberte, wurden auch die hohen Belastungen der jungen Gästeelf deutlich. Nach der klaren Führung, das 6:0 fiel in der 59. Minute, ließen es die Hallenser in den letzten 30 Minuten etwas ruhiger angehen. Die Viktorianer waren nun ein gleichwertiger Gegner und belohnten sich mit dem Ehrentor durch Simon Albrecht in der 68. Minute.

Hecht fasste den Trip wie folgt zusammen: „Nach der hohen Belastung an den Vortagen, den tropischen Temperaturen und zwei starken Gegnern waren diese beiden Spiele eine echte Willensschulung, die die geschlossen auftretende Mannschaft trotz der klaren Niederlage bestanden hat. Es war ein guter, intensiver Test, der das Kollektiv, mit dem die Arbeit viel Spaß macht, weiter gefestigt hat.“

Am kommenden Wochenende beginnt für die Werderaner die Pflichspielsaison. In der 2. Runde des AOK-Landespokals treffen sie auf dem Sportplatz Leistikowstraße auf den SV Falkensee-Finkenkrug.