18. Oktober 2020 / 09:01 Uhr

Inter Leipzig unterliegt auf Sandersdorfer Kunstrasen

Inter Leipzig unterliegt auf Sandersdorfer Kunstrasen

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
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Inter Leipzigs Coach Zoran Levnaic musste mit ansehen, wie seine Mannen die zweite Liga-Niederlage am Stück kassierten. © Christian Modla
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Der FC Inter Leipzig verlor am Samstag bei Union Sandersdorf mit 0:2. Zu viele Chancen ließ die Levnaic-Truppe liegen, während auf der Gegenseite Martin Ludwig zweimal traf.

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Sandersdorf. Durch zwei Tore von Martin Ludwig hat Inter Leipzig das Oberliga-Punktspiel bei Union Sandersdorf mit 0:2 (0:1) verloren. Den ersten Treffer kassierten die Leipziger nach einem langen Pass, den Ludwig sehenswert verwertete. „Das war ein Bundesliga-Tor“, huldigte selbst Gästetrainer Zoran Levnaic dem Schützen.

Über das Hin und Her im Vorfeld der Partie äußerte sich Coach hingegen grantig: „Erst hieß es, wir könnten nicht spielen, dann hat man uns auf einem nicht gerade guten Kunstrasen antreten lassen.“ Als Entschuldigung für die Niederlage dürfte dieser Umstand freilich nicht genügen. Levnaic bemühte dies auch nicht weiter. Mehr trauerte er den vergebenen Chancen vornehmlich in der zweiten Halbzeit nach.

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Der wiedergenesene und für den angeschlagenen Robin Glänzel eingewechselte Marek Langr besaß allein zwei „Riesen“. Bei seiner ersten Gelegenheit scheiterte er im „1:1“ an Union-Torwart Tom Hermann, bei der zweiten parierte der Keeper den Schuss Langrs. Zwischen diesen beiden Möglichkeiten scheiterte Fabian Vy-Ngoc nach Flanke von Zamoranho per Kopf aus Nahdistanz an Hermann.

Freistoß entscheidet Partie

„Im zweiten Durchgang waren wir die bessere Elf, hatten die Kontrolle übers Spiel“, stellte Levnaic fest. Er hatte diesmal Mittelfeldakteur Lovro Sindik in den Angriff beordert und erhoffte sich von dem Techniker auf dem Kunstrasen entsprechend Wirkung. Der Effekt blieb jedoch bescheiden.

Im Tor stand wie schon zuletzt beim Pokalspiel in Taucha Christian Schmedtje, weil sich Stammtorwart Antonio Guc eine Meniskusverletzung zugezogen hat und mehrere Wochen ausfallen wird. An Schmedtje lag es nicht, dass Inters zweite Punktspielniederlage hintereinander zustande kam, wenngleich der Endstand in der Nachspielzeit durch einen Freistoß von Ludwig fixiert wurde.