09. November 2019 / 19:48 Uhr

Inter Türkspor Kiel kann die „Null" gegen Todesfelde nicht lange genug halten

Inter Türkspor Kiel kann die „Null" gegen Todesfelde nicht lange genug halten

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Morten Liebert brachte den SV Todesfelde mit seinen beiden Toren beim 3:0-Auswärtserfolg bei Inter Türkspor Kiel in die Spur.
Morten Liebert brachte den SV Todesfelde mit seinen beiden Toren beim 3:0-Auswärtserfolg bei Inter Türkspor Kiel in die Spur. © Jürgen Brumshagen
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Gut gespielt und dennoch verloren. 55 Minuten lang hielten die vom Abstieg bedrohten Kieler gegen den SV Todesfelde das 0:0. Dann spielte der Oberliga-Spitzenreiter seine ganze Routine aus. Am Ende unterlag das Ostuferteam mit 0:3 und belegt mit einem Punkt Rückstand zum rettenden Ufer weiter einen Abstiegsplatz.

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„Todesfelde nutzt unsere Fehler. Das hat den Unterschied ausgemacht“, bescheinigte Inter-Trainer Atasoy seiner Mannschaft aber eine gute Leistung. Gegen die spielerisch reiferen Gäste half den Kielern aber anfangs auch das Glück. Gleich zwei Mal klatschte der Ball an den Pfosten des Kieler Tores. Sebastian Klimmeck (5.) und ein Schuss von Morten Liebert, dem Inters Schlussmann Hüsnü Özdemir noch eine andere Richtung gab (12.), landeten am Aluminium. Türkspor zeigte sich bei eigenen Angriffen unentschlossen. Gute Ausgangspositionen von Ali Kalma (25.) sowie Rezan Acer und Kastriot Alija mit einer Doppelchance (65.) verpufften. Pech zudem als Tino Kern einen Schritt zu spät kam (72.).

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Liebert-Doppelpack nach der Pause

Reaktionsschnell und abgebrüht zeigte sich dagegen der SV Todesfelde. Erst nickte Morten Liebert eine Kopfballvorlage von Sebastian Klimmek zum 1:0 für die Gäste ein (55.). Dann verwandelte Liebert einen Strafstoß, nachdem Emanuel Bento die Latte traf und Kevin Wendt den SVT-Akteur Liebert nur noch mit einem Foul daran hindern konnte, den Abpraller zu verwerten (2:0, 58.). Sebastian Klimmek markierte schließlich den 3:0-Endstand (86.). „Vielleicht wäre ein Punkt drin gewesen, wenn wir das 0:0 länger gehalten hätten. Aber bei uns steht zu Recht die Null. Todesfelde stand gut, und wir hatten keinen richtigen Abschluss“, resümierte Atasoy.

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