13. Mai 2019 / 11:51 Uhr

Inter Türkspor Kiel kassiert Klatsche gegen SV Todesfelde

Inter Türkspor Kiel kassiert Klatsche gegen SV Todesfelde

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Tor oder nicht Tor? Die Lägerdorfer Christian Lipinski (mi.) und Keeper Matteo Chionidis (gelbes Trikot, verdeckt) klären den Eckball von Nico Bruns vermeintlich vor der Linie. Die Eutiner Rasmus Tobinski und Jesse Schlüter (li.) schauen zu. Schiedsrichter Michael Bernowitz entschied trotzdem auf Tor.
Tor oder nicht Tor? Die Lägerdorfer Christian Lipinski (mi.) und Keeper Matteo Chionidis (gelbes Trikot, verdeckt) klären den Eckball von Nico Bruns vermeintlich vor der Linie. Die Eutiner Rasmus Tobinski und Jesse Schlüter (li.) schauen zu. Schiedsrichter Michael Bernowitz entschied trotzdem auf Tor. © Wottge
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Mit 9:2 verlor Inter Türkspor Kiel im letzten Heimspiel der Saison gegen den SV Todesfelde. Besser machte es Eutin 08 beim Heimsieg gegen den TSV Lägerdorf und der PSV Neumünster, der vom VfB Lübeck II einen Punkt entführte.

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Was für ein Debakel! Inter Türkspor Kiel kassierte im letzten Heimspiel der Saison gegen den SV Todesfelde eine deftige 2:9-Klatsche. Besser machten es der TSV Bordesholm (1:0 gegen Strand 08), der VfR Neumünster (3:1 gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm) und Eutin 08 (2:1 gegen den TSV Lägerdorf), die allesamt ihre Heimspiele gewannen. Derweil konnte der PSV Neumünster beim VfB Lübeck II mit dem 1:1 immerhin noch einen Punkt entführen.

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Inter Türkspor Kiel – SV Todesfelde 2:9

„Wir haben nicht stattgefunden und Todesfelde permanent eingeladen. Gerade in der ersten Halbzeit hat gar nichts gestimmt. Da haben wir leichtfertig die Bälle hergegeben. In Ballbesitz haben die Gäste Katz und Maus mit uns gespielt“, sagte Inter-Trainer Özcan Atasoy. Anfangs ließ Todesfelde noch beste Chancen aus (2., 9.). Dann folgte jedoch der große Auftritt des vierfachen Torschützen Morten Liebert. Nach einer Körpertäuschung drückte der Torjäger zum 1:0 ein (17.), ehe er Ausgangspunkt der nächsten beiden Treffer war. Erst setzte er Emanuel Bento auf Außen ein, der den frei stehenden Rafael Krause bediente (2:0, 19.), dann passte Liebert auf Yannick Chaumont, der Henrik Sirmais einsetzte (3:0, 31.). Für das 4:0 sorgte Liebert wieder selbst (41.). Inter sehnte die Pause herbei, doch Todesfelde nutzte schonungslos jede Möglichkeit. Sirmais (44.) und Liebert (45.) erhöhten noch vor der Pause auf 6:0. Erst nach einer guten Stunde nahmen die Gäste einen Gang raus. Bis dahin führte Todesfelde bereits 8:0 (53., 64.). „Wir haben in der zweiten Halbzeit ganz ordentlich gespielt, aber insgesamt total versagt“, meinte Atasoy, der sich über die beiden Treffer von Tino Kern (73.) und Ali Kalma (82.) kaum freuen konnte. Zwischendurch hatte Krause den neunten SVT-Treffer markiert (79.).

(von Michael Felke)

Eutin 08 – TSV Lägerdorf 2:1

Richtig Fahrt nahm das Eutiner Duell mit dem als Absteiger feststehenden TSV Lägerdorf erst in der Nachspielzeit auf: Rasmus Tobinski konterte das Lägerdorfer Ausgleichstor (Lipinski/90.+2) nur 50 Sekunden später mit dem 2:1-Siegtreffer. Bis dahin sahen die 180 Zuschauer am Waldeck bei strahlendem Sonnenschein einen lauen Sommer-Kick. „Man merkte, dass die Luft etwas raus ist. Die letzten Wochen haben Kraft gekostet. Wir haben immerhin fast nichts zugelassen. Lägerdorf hat uns überhaupt nicht unter Druck gesetzt“, konstatierte 08-Coach Dennis Jaacks. Tor oder nicht Tor? Das war die Frage, als TSVL-Keeper Matteo Chionidis eine Ecke von Nico Bruns auf oder hinter der Linie klärte. Der wenig souveräne Schiedsrichter Michael Bernowitz entschied auf Tor (30.). Fortan plätscherte das Spiel auf überschaubarem Niveau vor sich hin, bis die turbulente Schlussphase doch nur für ein wenig Unterhaltung sorgte.

Klickt euch durch die Fotos zur Oberligapartie des TSV Lägerdorf bei Eutin 08:

Eutins Rasmus Tobinski (Mitte) kann von den Lägerdorfern Torben Matz (li.) und Torben Behrens (re.) nicht gestoppt werden. Zur Galerie
Eutins Rasmus Tobinski (Mitte) kann von den Lägerdorfern Torben Matz (li.) und Torben Behrens (re.) nicht gestoppt werden. ©
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VfB Lübeck II – PSV Neumünster 1:1

Keeper Philipp Reinhold rettete den Polizisten in Lübeck einen Punkt, als er nach 78 Minuten einen Foulelfmeter von Enes Dagli parierte. „Der Punkt war glücklich. Wir haben nach einer vernünftigen ersten Halbzeit in der zweiten gar nicht mehr stattgefunden“, sagte PSV-Trainer Thomas Möller. Die Lübecker übten sich indes im Chancenwucher. Noch vor der Pause bot der PSV dem VfB ein Duell auf Augenhöhe. Lübecks Samet Demircan traf für die Gastgeber nach einem Ballverlust von PSV-Angreifer Amir Ahmadi an der eigenen Box zur Führung (16.). Ahmadi machte seinen Fehler wett und bereitete das Ausgleichstor von Marvin Kehl (29.) mustergültig vor. Dann setzte der Spannungsverlust beim PSV ein. Der VfB spielte auf dem Kunstrasen seine technischen Fähigkeiten aus, der PSV hechelte hinterher und konnte sich bei Keeper Reinhold bedanken, dass ein Punkt mitgenommen werden konnte.

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