05. Oktober 2019 / 20:15 Uhr

Inter Türkspor Kiel verliert nach einer 2:0-Führung

Inter Türkspor Kiel verliert nach einer 2:0-Führung

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Rezan Acer (links, hier im Zweikampf mit Reinfelds Tim Vogel) machte gegen den VfB Lübeck II ein gutes Spiel im Türkspor-Trikot, zu einem Punktgewinn reichte es dennoch nicht.
Rezan Acer (links, hier im Zweikampf mit Reinfelds Tim Vogel) machte gegen den VfB Lübeck II ein gutes Spiel im Türkspor-Trikot, zu einem Punktgewinn reichte es dennoch nicht. © Jan-Phillip Wottge
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Eine bittere Niederlage hat Inter Türkspor Kiel zu verdauen. Im Heimspiel gegen den VfB Lübeck II kassiert das Ostuferteam in der Nachspielzeit das 2:3 und belegt in der Oberliga weiter einen Abstiegsplatz. Inters Coskun Yamak wurde im Strafraum angeschossen, und Schiedsrichter Jan-Christian Meyer zeigte den Regeln gemäß auf den Punkt. Kenny Korup verwandelte den Strafstoß sicher zum 3:2-Siegtreffer für Lübeck (90.+2).

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Dabei schien Inter nach 65 Minuten auf der Siegestrasse. Nach einer taktisch geprägten ersten Halbzeit, in der die spielerisch starken Lübecker mehr vom Spiel hatten, sich die Chancen aber die Waage hielten, kam Inter entschlossen und wesentlich mutiger aus der Kabine. Nach einem strammen Schuss von Arian Jasari, den Lübecks Torwart Jonas Neumeister nicht festhalten konnte, war Steve Sam zur Stelle und staubte aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Kieler ab (55.). Lübeck war sichtlich geschockt und verlor minutenlang die Ordnung. Inter setzte nach. Nachdem Ali Kalma nach toller Vorarbeit des überragenden Rezan Acer, der drei Lübecker aussteigen ließ, die Kieler Führung aus zentraler Position nicht nutzte (59.), machte es der Türkspor-Akteur zwei Minuten besser. Eine sehenswerte Kombination von Sam und Acer schloss Kalma zum 2:0 ab (61.).

Lübeck bekam die zweite Luft

Und es war sogar noch mehr drin. Doch der emsige Kalma scheiterte am Lübecker Schlussmann (63.). „In dieser Phase müssen wir den Deckel draufmachen“, meinte Inters Trainer Özcan Atasoy, dessen Team nach einem der wenigen Defensivfehler den Lübecker Anschlusstreffer kassierte (2:1, 65.). Lübeck bekam die zweite Luft und schaffte trotz leidenschaftlicher Gegenwehr der Kieler den Ausgleich (2:2, 83.). Die Entscheidung war aber noch nicht gefallen. Nachdem Yusuf Eser den Siegtreffer für die Kieler liegen ließ (88.), nutzte Lübeck die letzte Chance im Spiel zum glücklichen Sieg.

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Enteilt: Der Bordesholmer Denker und Lenker, Mika Jöhnck (re.), ist seinem Flensburger Schatten, Karl-Christian Melfsen (li.), entwischt. ©

Tore: 1:0 Sam (55.), 2:0 (63.), 2:1 Dombrowski (65.), 2:2 Bock (83.), 2:3 Korup (90.+2/HE).