06. Juli 2018 / 12:03 Uhr

Inter Türkspor Kiel verstärkt sich in der Offensive mit Benjamin Petrick und Chris Schimming

Inter Türkspor Kiel verstärkt sich in der Offensive mit Benjamin Petrick und Chris Schimming

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Der von Eutin 08 gekommene Benjamin Petrick (links) soll den Inter-Angriff noch gefährlicher machen.
Der von Eutin 08 gekommene Benjamin Petrick (links) soll den Inter-Angriff noch gefährlicher machen. © Jan-Phillip Wottge
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In der kommenden Oberliga-Saison wird der siebte Tabellenplatz angestrebt.

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Inter Türkspor Kiel hofft auf eine sportliche Weiterentwicklung und nennt als Saisonziel für die kommende Fußball-Oberliga-Saison mindestens Platz sieben – also einen Rang besser als der gute achte Platz im Aufstiegsjahr. „Wir wollen uns jedes Jahr verbessern“, erklärt Inter-Manager Berkant Özel, der den Worten zumindest auf dem Transfermarkt bereits Taten folgen ließ.

Verdiente Spieler wie Steffen Bruhn oder Tom Wüllner, die der Mannschaft zuletzt nicht mehr weiterhelfen konnten, gingen. Sechs zumeist junge Spieler wurden verpflichtet. Besonders gespannt sein dürfen die beigeisterungsfähigen Inter-Fans auf Benjamin Petrick (Eutin 08) und Chris Schimming (TSV Plön) sein. Der torgefährliche Petrick soll die Offensive, die mit Torjäger Erdogan Cumur ohnehin stark besetzt ist, noch variabler gestalten.

„Wir haben auf einigen Positionen Handlungsbedarf gesehen“, so Özel, dem mit der Verpflichtung des technisch starken und antrittsschnellen Schimming ein besonderer Fischzug gelang. Der 22-jährige Offensivakteur hat großes Potenzial. Auch Aladji Barrie vom Ligakonkurrenten VfR Neumünster ist eine Verstärkung für die Offensive.

71 Tore hatte das Ostuferteam bereits im Vorjahr erzielt. Verbesserungswürdig ist hingegen das Defensivverhalten. 69 Gegentore sind kein Aushängeschild, und eine solide Abwehr ist unabdingbare Voraussetzung für das erhoffte bessere Abschneiden. „Es gibt noch Luft nach oben im taktischen Bereich. Die Disziplin auf und neben dem Platz muss verbessert werden“, sagt Inter-Manager Özel. Die Abwehr wurde nominell bereits zur Winterpause mit Innenverteidiger Maximilian von Randow und Außenverteidiger Teyi Lawson-Body verstärkt.

Was nun noch fehlt, ist ein besseres Umschaltverhalten der gesamten Mannschaft. Passgenauigkeit und Übersicht im Aufbauspiel sind eine Grundvoraussetzung. Als ordnende Hand ist die Erfahrung von Steve Sam Gold wert. Und der kampfstarke Shpend Meshekrani, der als Spieleröffner und erste Absicherung nach hinten ein Spiel lesen kann, sorgt mit seiner Routine für Sicherheit. Zwei Schlüsselfiguren für ein sicheres Defensivverhalten.

Das zweite Jahr nach einem Aufstieg ist bekanntlich das schwerere. Leichte Siege wie gegen die Absteiger Wankendorf und Friedrichsberg wird es wohl nicht mehr geben. „Die Aufsteiger Kropp, Bordesholm und VfB Lübeck II schätzen wir stärker ein. Die Liga ist enger zusammen gerückt“, glaubt Özel, der sein Team zusammen mit fünf, sechs Clubs in der Verfolgerrolle sieht. Als Top-Favoriten auf den Titel werden Strand 08 und TSB Flensburg wohl kaum zu gefährden sein. Aber den einen oder anderen Sieg gegen die beiden Meisterschaftsfavoriten streben die erfolgshungrigen Kieler schon an. Und der Klassenerhalt dürfte angesichts der Qualität der Spieler ohnehin kein Thema sein.

Abgänge: Steffen Bruhn (pausiert), Philip Bruhn (unbekannt), Bernd Ewers (TSV Schilksee), Jonas Schomaker ( TSV Kropp), Tom Wüllner (unbekannt).

Kader

Tor: Hüsnü Özdemir, Justus Kaack.Abwehr: Maximilian von Randow, Teyi Lawson-Body, Coskun Yamak, Veton Hodaj, Arian Jashari, Furkan Sentürk, Warhell Amadi (TSV Kronshagen), Kevin Wendt.

Mittelfeld: Shpend Meshekrani, Ali Kalma, Tino Kern, Christoph Schimming (TSV Plön), Steve Sam, Mirsat Demirci (Eintracht Norderstedt), Kenan Hasicic (FC Dornbreite), Aladji Barrie (VfR Neumünster).

Angriff: Benjamin Petrick (Eutin 08), Erdogan Cumur, Driton Gashi, Enea Dauti, Alban Jashari, Ramyar Ismael.

Trainer: Özcan Atasoy.

Co-Trainer: Steve Frank. Betreuer: Serdar Yilmaz, Mehmet Inanc.

Manager: Berkant Özel.

Favoriten: NTSV Strand 08, TSB Flensburg.

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