10. Juni 2021 / 14:15 Uhr

Internationale Meriten für junge Ringer aus Luckenwalde

Internationale Meriten für junge Ringer aus Luckenwalde

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
Alan Golmohammadi (l.), Joshua Morodion und Richard Schröder beim internationalen Junioren-Turnier der Ringer in Bukarest (Rumänien).
Alan Golmohammadi (l.), Joshua Morodion und Richard Schröder beim internationalen Junioren-Turnier der Ringer in Bukarest (Rumänien). © Verein
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Alan Golmohammadi, Richard Schröder und Joshua Morodion mit guten Platzierungen bei internationalem Junioren-Turnier der Ringer in der rumänischen Hauptstadt Bukarest

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Beim internationalen Junioren-Turnier „Dumitru Pirvulescu & Vasile Iogra“ in Bukarest zeigten mit Alan Golmohammadi, Richard Schröder und Joshua Morodion drei junge Ringer, das sie beim 1. Luckenwalder SC eine sehr gute Ausbildung erhalten haben. Das Maß der Dinge in der rumänischen Hauptstadt waren zwar die Sportler aus Russland, aber das LSC-Trio hat bewiesen, dass jeder der drei seinen Platz in der Nationalmannschaft zurecht hat.

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Nach beschwerlicher Anreise per Bus stellte das Wiegen eine Herausforderung dar. In der ersten Trainingseinheit vor Ort wurde zunächst einmal die Müdigkeit aus den Knochen geschüttelt. Außerdem mussten bei dem einen oder anderen Junioren-Ringer noch die letzten Pfunde purzeln, um in der angestammten Gewichtsklasse auf die Matte gehen zu können.

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Golmohammadi (Freistil/74 Kilogramm) traf im Duell um den Viertelfinaleinzug auf den Schweizer Mavlaev. Beide Ringer kannten sich von vorangegangenen Turnieren. Golmohammadi nutzte diese Erfahrung für seine Kampfkonzeption. Er setzte sich durch.



Aufregender war der Start ins Turnier für Schröder in der Freistil-Gewichtsklasse bis 79 Kilogramm. Sein Auftaktgegner sollte eigentlich aus Spanien kommen. Nachträglich wurde jedoch ein weiterer Sportler in die Starterliste eingefügt. Deshalb bekam es Schröder mit Bohdantes aus der Ukraine zu tun. Davon ließ sich der Luckenwalder nicht aus der Fassung bringen. Er siegte klar mit 5:0. Im Viertelfinale blieben Golmohammadi und Schröder weiter auf Erfolgskurs. Beide erreichten die Vorschlussrunde. Golmohammadi gewann gegen den Israeli Bartov und Schröder gegen den Spanier Iglesias. Die Siege der Deutschen fielen dabei deutlich aus. Im Halbfinale waren die Gegner dann jedoch zu stark. Golmohammadi verlor gegen den späteren Turniersieger Khatanov aus Russland vorzeitig, Schröder musste sich ebenfalls einem Russen beugen. Badtiev gewann den Kampf klar mit 5:0. Durch das Ausscheiden im Halbfinale kämpften sowohl Golmohammadi als auch Schröder im kleinen Finale um Bronze.

Morodion griff im Freistillimit bis 86 Kilogramm ins Turnier ein. Sein erster Gegner war ein richtiger Brocken. Mit Kartoev aus Russland bekam es Morodion gleich mit einem Vize-Europameister der Kadetten zu tun. Nach hartem Kampf verlor der Deutsche mit 0:3. Wollte Morodion noch eine Chance auf eine Medaille haben, musste der Russe bis in das Finale kommen. Ein Problem stellte dies nicht dar. Kartoev besiegte seine Gegner allesamt deutlich und entschied auch das Finale mit technischer Überlegenheit vorzeitig für sich.

Morodion blieb im Turnier. In der Hoffnungsrunde kämpfte er sich bis ins kleine Finale durch. Den Ungarn Laky räumte er mit technischer Überlegenheit von der Matte. Im Kampf um die Bronzemedaille gegen Albu aus Moldawien ließ er ebenfalls nichts anbrennen. Mit 7:2 erkämpfte Morodion den dritten Platz.

Bronze erkämpfte ebenfalls Richard Schröder. Im Duell gegen Soltanov aus Israel sicherte sich der Luckenwalder durch eine Rolle am Boden den Sieg mit technischer Überlegenheit vorzeitig.

Im kleinen Finale nicht durchgesetzt hat sich dagegen Golmohammadi. Er verlor gegen Ursu aus Moldawien trotz starker Leistung 0:10 und wurde Turnierfünfter.

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