10. September 2019 / 06:17 Uhr

Internationale Pressestimmen zum Deutschland-Sieg gegen Nordirland: "Krise verhindert"

Internationale Pressestimmen zum Deutschland-Sieg gegen Nordirland: "Krise verhindert"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die deutsche Nationalmannschaft hat sich mit einem mühevollen Pflichtsieg gegen Nordirland die Tabellenführung in der EM-Qualifikation zurückerobert. Das schreibt die internationale Presse über das Spiel.
Die deutsche Nationalmannschaft hat sich mit einem mühevollen Pflichtsieg gegen Nordirland die Tabellenführung in der EM-Qualifikation zurückerobert. Das schreibt die internationale Presse über das Spiel. © imago images / Revierfoto
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Das schreibt die internationale Presse über den Pflichtsieg Deutschlands in Nordirland. Nur mit Mühe gewinnt die DFB-Elf von Bundestrainer Joachim Löw mit 2:0. Eine Glanzleistung hat kein Medium gesehen. Der SPORTBUZZER hat die Pressestimmen zum Deutschland-Sieg gesammelt.

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Marcel Halstenberg ging als einer der ersten Richtung Fankurve, Joachim Löw herzte den Matchwinner nach dem erlösenden Abpfiff mit einem Grinsen im Gesicht: Nach Schwerstarbeit in Belfast ist die deutsche Nationalmannschaft wieder auf Kurs Richtung EM 2020. Drei Tage nach dem 2:4 gegen die Niederlande erfüllte das junge DFB-Team beim 2:0 (0:0) gegen Nordirland den Drei-Punkte-Auftrag von Löw aber nur mit größter Mühe und einem prächtigen Volleytor von Halstenberg (48. Minute). Für die späte Entscheidung sorgte Serge Gnabry (90.+3).

Nationalelf macht „wichtigen Schritt“ – 2:0 gegen Nordirland

Die internationale Presse ist vom deutschen Auftritt dagegen wenig begeistert - einzig Gnabry als ehemaliger Spieler des FC Arsenal wird von einigen englischen Zeitungen hervorgehoben. Auch Traumtorschütze Halstenberg bekommt Anerkennung für seinen Treffer zum 1:0. Der holländische Telegraaf schrieb von einem "Weltklasse-Tor". Hier die internationalen Pressestimmen im Überblick.

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Internationale Pressestimmen zum DFB-Sieg gegen Nordirland

Die deutsche Nationalmannschaft hat sich mit einem mühevollen Pflichtsieg gegen Nordirland die Tabellenführung in der EM-Qualifikation zurückerobert. Das schreibt die internationale Presse über das Spiel. Zur Galerie
Die deutsche Nationalmannschaft hat sich mit einem mühevollen Pflichtsieg gegen Nordirland die Tabellenführung in der EM-Qualifikation zurückerobert. Das schreibt die internationale Presse über das Spiel. ©
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Deutschland nach Sieg gegen Nordirland wieder Tabellenführer in der EM-Quali

„Ich treffe ihn überragend und er fliegt rein. Das hat so ein bisschen die Dose geöffnet“, sagte Halstenberg bei RTL. Löw räumte ein, dass seine Mannschaft „nicht so gut ins Spiel gekommen“ war. „Die Nordiren waren mutig und haben uns früh attackiert. Es war ein bisschen viel durcheinander.“ Das Team sei „in einer Phase des Lernens, da müssen die Spieler noch ein bisschen zulegen.“

Nach dem vierten Sieg im fünften Qualifikationsspiel übernahm die DFB-Auswahl die Tabellenführung in Gruppe C von den punktgleichen Nordiren. Vor 18.326 Zuschauern im stimmungsvollen Windsor Park wackelte die deutsche Mannschaft mehrmals bedenklich. Manuel Neuer war als Rückhalt im Tor erstaunlich oft gefordert.

Deutschland in Noten: Die Einzelkritik gegen Nordirland

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Manuel Neuer muss Gegentreffer gegen Nordirland verhindern

Nach einer von vielen Unsicherheiten und Fehlpässen geprägten ersten Halbzeit erwies sich die Umstellung im zweiten Durchgang als richtige Entscheidung. Halstenberg war nicht nur durch sein Führungstor ein Gewinn im DFB-Spiel, das nur langsam auf Touren kam. Brandt unterliefen zwar einige Fehler, der Neu-Dortmunder hatte aber viele Ballkontakte und versuchte immer wieder, für Überraschungsmomente zu sorgen.

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Die Partie begann allerdings überhaupt nicht so, wie sich das der Bundestrainer vorgestellt hatte. Die Nordiren pressten angetrieben von ihren lautstarken Fans aggressiv schon am deutschen Strafraum und kamen gegen ein zunächst fahrig auftretendes DFB-Team früh zu Chancen. Kapitän Neuer musste nach einem schweren Fehler von Toni Kroos schon in der siebten Minute gegen Conor Washington den Rückstand verhindern.

Deutschland wird in der zweiten Halbzeit gegen Nordirland deutlich besser

Brandt gab erst in der 22. Minute den ersten Torschuss ab, kurz darauf wurde ein Schuss von Werner abgefälscht (27.). Craig Cathcart berührte den Ball dabei mit der Hand. Knapp zehn Minuten vor der Pause musste Löw den Ausfall von Matthias Ginter verkraften, der nach einem Zweikampf ausgewechselt werden musste. Beim Verlassen des Platzes hielt sich der Gladbacher die Rippen, für ihn in die Partie kam Tah, dem gegen die Niederlande ein Eigentor unterlaufen war.

Bis zur Pause musste erneut Neuer nach einer scharfen Hereingabe von Stuart Dallas retten (45.). Auf der Gegenseite scheiterte Werner nach gutem Zuspiel von Gnabry an Nordirlands Torwart Bailey Peacock-Farrell (45.+1). In der Kabine schien Löw dann die richtigen Worte gefunden zu haben. Erst verpasste Lukas Klostermann nach Vorlage seines Leipziger Teamkollegen Halstenberg die Führung (47.), ehe es dieser eine Minute später mit einem starken Volley-Schuss zu seinem ersten Länderspieltor besser machte.

Den sich nun bietenden Raum nutzte die DFB-Auswahl immer wieder für schnelle Angriffe. Gnabry (52.), Werner (53.) und der für den im Abschluss glücklosen RB-Stürmer eingewechselte Kai Havertz (69. und 84.) vergaben aus aussichtsreichen Positionen. Einen Freistoß von Reus parierte der immer stärker geforderte Peacock-Farrell (56.), der sein Team mit seinen Paraden im Spiel hielt. In der Abwehr blieben aber die Probleme gegen die weiterhin kämpferisch überzeugenderen Nordiren bestehen. Stuart Dallas vergab eine Riesenchance in der 63. Minute. Gnabry traf zu seinem neunten Länderspieltor im zehnten Spiel in der Nachspielzeit.

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