17. November 2019 / 00:50 Uhr

Internationale Pressestimmen zum Deutschland-Sieg gegen Weißrussland: "Kroos brilliert"

Internationale Pressestimmen zum Deutschland-Sieg gegen Weißrussland: "Kroos brilliert"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Deutschland hat auch dank eines Doppelpacks von Toni Kroos gegen Weißrussland gewonnen. So titelt die internationale Presse nach der DFB-Qualifikation für die EM 2020.
Deutschland hat auch dank eines Doppelpacks von Toni Kroos gegen Weißrussland gewonnen. So titelt die internationale Presse nach der DFB-Qualifikation für die EM 2020. © imago images / Jan Huebner / Screenshots / Montage
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Die EM-Qualifikation ist geschafft: Mit dem Sieg gegen Weißrussland hat die deutsche Nationalmannschaft ihr Euro-Ticket für das Turnier im Jahr 2020 sicher. Besonders Toni Kroos wird von der internationalen Presse gelobt. Die Pressestimmen zum DFB-Triumph im Überblick.

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Das Ticket ist gebucht, jetzt ist Joachim Löw gefordert. Mit einem 4:0 (1:0) gegen Weißrussland hat die deutsche Nationalmannschaft einen Spieltag vor Qualifikationsabschluss den erwarteten Sprung zu Europameisterschaft 2020 geschafft. Matthias Ginter stellte mit seinem ersten Länderspieltor (41. Minute) in seinem Heimstadion am Samstag die einseitige Partie gegen den krassen Außenseiter auf Sieg. In der zweiten Halbzeit legten Leon Goretzka (49.) und zweimal Toni Kroos (55. und 83.) nach und sicherten die 13. deutsche EM-Teilnahme. Kapitän Manuel Neuer erwies sich dazu mit einem gehaltenen Elfmeter als sicherer Rückhalt.

Die DFB-Führungsspieler Toni Kroos, Joshua Kimmich und Manuel Neuer zum Spiel gegen Weißrussland

Die internationalen Pressestimmen zum Deutschland-Sieg im Überblick!

Für die internationale Presse war Real-Madrid-Star Kroos der beste Mann gegen die Osteuropäer. Er habe "brilliert", stellt das Real-Hausblatt Marca fest. Auch die Leistung der deutschen Nationalmannschaft wurde positiv gesehen. Die französische L'Equipe schreibt von einer "Demonstration", während in Weißrussland schon fast Fassungslosigkeit herrscht. Die Niederlage gegen die DFB-Elf sei "verheerend" gewesen. Die internationalen Pressestimmen zum Deutschland-Sieg hier im Überblick!

Internationale Pressestimmen zum DFB-Sieg gegen Weißrussland

Deutschland hat auch dank eines Doppelpacks von Toni Kroos gegen Weißrussland gewonnen. So titelt die internationale Presse nach der DFB-Qualifikation für die EM 2020. Zur Galerie
Deutschland hat auch dank eines Doppelpacks von Toni Kroos gegen Weißrussland gewonnen. So titelt die internationale Presse nach der DFB-Qualifikation für die EM 2020. ©
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Toni Kroos bescheiden: "Zähle uns aktuell nicht zu den absoluten Favoriten"

Im letzten Spiel am Dienstag in Frankfurt gegen Nordirland kann sich das DFB-Team (jetzt 18 Punkte) nun sogar noch den Gruppensieg sichern, da der bisherige Spitzenreiter Niederlande (16) über ein 0:0 in Nordirland nicht hinaus kam. Für die Briten (13) war das Unentschieden allerdings zu wenig, sie müssen nun als Dritter auf die Playoffs im März kommenden Jahres hoffen. Bundestrainer Löw muss bis zum ersten EM-Spiel am 16. Juni in München nun im Schnellverfahren seine junge Mannschaft in eine Verfassung bringen, um die Topnationen herausfordern zu können. Für Löw wird es das siebte große Turnier als verantwortlicher Trainer sein, womit er Helmut Schön (6) endgültig hinter sich lässt.

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„Es war unser großes Ziel, heute schon die Quali klar zu machen. Wir freuen uns, dass wir beim großen Turnier dabei sind“, sagte Ginter, der zu den großen Gewinnern am Samstag zählte. „Im Verein läuft es ganz gut, hier auch. Ich kann mich momentan nicht beschweren“, fügte Ginter hinzu. Zufrieden war auch Kroos: „Es fehlt noch etwas Erfahrung, aber wir bekommen gewisse Abläufe immer besser rein. Wie weit wir sind, sehen wir kurz vor dem Turnier. Aktuell zähle ich uns nicht zu den absoluten Favoriten. Aber das heißt ja nicht immer was.“

Bundestrainer Joachim Löw über das Spiel gegen Weißrussland und Toni Kroos

Stassewitsch vergibt beste Möglichkeit für Weißrussland gegen Deutschland

Die Mannschaft um den ins Team zurückgekehrten Anführer Toni Kroos setzte zwar die Löw'sche Vorgabe nach einem „druckvollen Spiel“ und „Dynamik“ um. Es fehlte aber oftmals der letzte Pass. Mehr als 80 Prozent Ballbesitz und 12:0 Torschüsse standen bereits nach einer halben Stunde zu Buche. Das Tor wollte aber nicht fallen. Ein Schuss von Ginter parierte Torhüter Aliaksander Gutor (15.), dazu trafen Kroos (20.) und Serge Gnabry (24.) das Außennetz.

Deutschland in Noten: Die Einzelkritik gegen Weißrussland

Deutschland hat gegen Weißrussland souverän gewonnen. Alle Spieler in der Einzelkritik. Zur Galerie
Deutschland hat gegen Weißrussland souverän gewonnen. Alle Spieler in der Einzelkritik. ©

Nachdem auch noch Timo Werner die bis dato beste Chance per Kopf vergab (38.), wäre der viermalige Weltmeister beinahe bitter bestraft worden. Ein Distanzschuss von Igor Stassewitsch konnte Neuer gerade noch parieren, auch im direkten Anschluss war der Kapitän gegen Denis Laptew zur Stelle (40.). Ansonsten war der Münchner nahezu beschäftigungslos. Löw hatte schon vor dem Spiel die Rollenverteilung festgelegt, am Dienstag wird Neuers Rivale Marc-André ter Stegen dann zwischen den Pfosten stehen.

Erst Ginter-Traumtor, dann Kroos-Doppelpack

Sehenswert, aber nicht regelkonform fiel dann doch das deutsche Führungstor. Nach Schuss von Gnabry leitete Ginter den Ball per Hacke ins Tor. Der Gladbacher hatte jedoch Glück, dass seine Abseitsstellung nicht gesehen wurde. Einen Video-Schiedsrichter gibt es in der EM-Qualifikation nicht.

Bayern-Star Joshua KImmich über die Zielsetzung des DFB-Teams bei der Euro 2020

Im zweiten Durchgang musste die deutsche Mannschaft nicht so lange auf ein Erfolgserlebnis warten. Nach einer Ecke von Kroos ließ Ginter den Ball zu Goretzka passieren, der von der Strafraumgrenze traf. Der Münchner fügte sich bei seiner Rückkehr ins Team mit einem hohen Laufpensum gut ein. Das neunte Tor in seinem erst 24. Länderspiel war die Belohnung dafür. Die Gegenwehr der Weißrussen war gebrochen. Kroos erzielte das dritte Tor, aber auch hier hätte eine Abseitsstellung von Werner geahndet werden können.

Danach verflachte die Partie, einzig Neuer war weiter hellwach. In der 75. Minute parierte der Keeper sogar einen Foulelfmeter von Stassewitsch. Das Foul hatte zuvor Koch begangen. Auf der Gegenseite krönte Kroos seine gute Leistung mit einem weiteren Tor.

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