15. August 2020 / 07:51 Uhr

Internationale Pressestimmen zur Bayern-Gala gegen Barcelona: "Eine historische Lektion"

Internationale Pressestimmen zur Bayern-Gala gegen Barcelona: "Eine historische Lektion"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Bayern hat den FC Barcelona nach Belieben dominiert. Die internationalen Pressestimmen im Überblick.
Der FC Bayern hat den FC Barcelona nach Belieben dominiert. Die internationalen Pressestimmen im Überblick. © 2020 Pool
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Ein Sieg für die Geschichtsbücher: Der FC Bayern München verzaubert die Fußball-Welt. Im Viertelfinale der Champions League gewinnen die Bayern-Stars mit 8:2 gegen den FC Barcelona. Die internationale Presse zeigt sich auf der einen Seite begeistert von den Bayern, auf der anderen Seite allerdings auch schockiert über die Barca-Leistung.

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Das war Triple-reif! Angeführt von Rekordspieler Thomas Müller hat der FC Bayern München in einem irren Torfestival den ruhmreichen FC Barcelona überrollt und sich beim Finalturnier der Champions League endgültig in die Favoritenrolle katapultiert. Beim sagenhaften 8:2 (4:1) im Viertelfinale gegen die Katalanen mit einem entzauberten Weltfußballer Lionel Messi spielten die Münchner besonders in der ersten halben Stunde so auf, dass Erinnerungen an den 7:1-Triumph der Nationalmannschaft gegen Brasilien bei der WM 2014 aufkamen.

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Die internationale Presse war nach Abpfiff ob der Bayern-Dominanz schlichtweg schockiert: "Eine historische Lektion", titelte etwa die französische Sportzeitung L'Equipe. "Barca lässt sich in der Hölle nieder", schrieb die spanische "AS". Der SPORTBUZZER hat die internationalen Pressestimmen in einer Galerie gesammelt. Klickt euch durch!

Internationale Pressestimmen zur Bayern-Gala gegen Barcelona

Der FC Bayern hat den FC Barcelona nach Belieben dominiert. Die internationalen Pressestimmen im Überblick. Zur Galerie
Der FC Bayern hat den FC Barcelona nach Belieben dominiert. Die internationalen Pressestimmen im Überblick. ©

Bayern-Coach Hansi Flick war 2014 beim 7:1 Joachim Löws Assistent, jetzt steht der 55-Jährige in Portugal vor seiner Triple-Krönung. Thomas Müller (4. und 31. Minute), Ivan Perisic (22.) und Serge Gnabry (28.) überwanden Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen im Barça-Tor im ersten Spieldrittel fast nach Belieben. Joshua Kimmich (63.), Robert Lewandowski (82.) mit seinem 14. Königsklassen-Tor dieser Saison und Barça-Leihgabe Philippe Coutinho (85. und 89.) legten in der nicht mehr spannenden zweiten Hälfte nach.

"Es ist schwierig so kurz nach dem Spiel, aber wir sind natürlich sehr euphorisch. So richtig klar wird einem das erst in den nächsten Tagen", sagte Leon Goretzka bei Sky. "Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden. (...) Das 1:1 war ein kleiner Dämpfer. Aber dann die Moral zu zeigen und sich nicht beirren zu lassen", sei das Erfolgsrezept gewesen. "Das Selbstvertrauen ist da, keine Frage. Das wird auch nicht weniger. Aber das war erst ein Schritt von dreien."

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Für Barcelona, das eine Rekordniederlage im Europapokal kassierte, trafen Münchens Abwehrchef David Alaba, der in der 7. Minute ein Eigentor zum 1:1 fabrizierte, und Luis Suárez (57.). In ihrem zwölften Königsklassen-Halbfinale treffen die Bayern am kommenden Mittwoch auf Manchester City mit Ex-Coach Pep Guardiola oder Olympique Lyon. Ein deutsches Finale am 23. August gegen RB Leipzig, das am Dienstag gegen Paris Saint-Germain spielt, ist in Portugal keine Vision mehr.

Die Katalanen, bei denen der französische Weltmeister Antoine Griezmann erst zur zweiten Hälfte eingewechselt wurde, hatten immer wieder Probleme mit der Wucht der Münchner, die ihr Tempo zwischenzeitlich drosseln konnten. Messi, oft vom jungen Alphonso Davies wachsam verfolgt, versuchte zwar immer wieder, sich in die eigene Hälfte fallen zu lassen, um den Ball vor das Bayern-Tor zu bringen. Es half nichts. Die Bayern lieferten eine unglaubliche Vorstellung ab!