04. November 2019 / 07:30 Uhr

Internationale Pressestimmen zum Kovac-Aus beim FC Bayern: "Ein letzter Akt der Freundlichkeit"

Internationale Pressestimmen zum Kovac-Aus beim FC Bayern: "Ein letzter Akt der Freundlichkeit"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Bayern und Trainer Niko Kovac gehen getrennte Wege. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die Reaktionen der internationalen Presse.
Der FC Bayern und Trainer Niko Kovac gehen getrennte Wege. Der SPORTBUZZER zeigt die Reaktionen der internationalen Presse. © Getty
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Der FC Bayern München hat sich nach dem Debakel in Frankfurt von Trainer Niko Kovac getrennt. Auf Nachfolger Hansi Flick wartet eine intensive Woche. So reagieren die internationalen Medien auf das Aus von Kovac beim FCB.

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Jetzt sind beim FC Bayern München wieder die Stars auf dem Platz gefragt - und Hansi Flick. Als Interimscoach soll der langjährige Assistent von Joachim Löw nach dem abrupten Ende der Amtszeit von Niko Kovac den taumelnden deutschen Rekordmeister erfolgreich durch eine sehr herausfordernde Woche leiten. Der FCB hatte sich am Sonntag offiziell von Kovac getrennt. Der 48-Jährige, der am Vormittag noch das Training geleitet hatte, war seit Juni 2018 Trainer der Bayern, gewann im vergangenen Jahr Meisterschaft und DFB-Pokal.

Der SPORTBUZZER hat die Reaktionen der internationalen Presse auf die Trennung von Niko Kovac zusammengetragen. Wie reagieren die Medien in England, Frankreich oder Italien auf das abrupte Aus von Kovac beim FCB? Ein Medium schreibt vom "letzten Akt der Freundlichkeit" des scheidenden Trainers, andere davon, dass die Entlassung sich angebahnt hat. Alle Stimmen gibt es in der Bildergalerie.

Internationale Pressestimmen zur Kovac-Entlassung beim FC Bayern

Der FC Bayern und Trainer Niko Kovac gehen getrennte Wege. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die Reaktionen der internationalen Presse. Zur Galerie
Der FC Bayern und Trainer Niko Kovac gehen getrennte Wege. Der SPORTBUZZER zeigt die Reaktionen der internationalen Presse. ©

Salihamidzic nimmt die FCB-Stars in die Pflicht: "Erwarte eine positive Entwicklung"

Am Mittwoch (18.55 Uhr) kann Kovacs Interim-Nachfolger Hansi Flick die Münchner mit einem Heimsieg gegen Olympiakos Piräus in der Champions League vorzeitig ins Achtelfinale führen. Drei Tage später kommt es wiederum in der heimischen Allianz Arena zum Bundesliga-Gipfel gegen Borussia Dortmund. Eine deutliche Ansage an die Spieler kam vom Sportdirektor. „Ich erwarte jetzt von unseren Spielern eine positive Entwicklung und absoluten Leistungswillen“, sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Mehr zur Kovac-Entlassung

Das Alibi Kovac ist jedenfalls weg. Der 48 Jahre alte Kroate machte im Krisengespräch mit der Vereinsführung nach dem Tiefpunkt beim 1:5 in Frankfurt Platz für einen nun zu findenden Nachfolger. „Im gegenseitigen Einvernehmen“ hätten sich Präsident Uli Hoeneß, Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportchef Salihamidzic mit dem Double-Trainer der vergangenen Saison auf eine Trennung verständigt, teilte der Rekordmeister mit.

„Kovac hatte dem FC Bayern München seinen Rücktritt als Trainer angeboten“, hieß es am Sonntagabend in der Vereinsmitteilung. „Die Ergebnisse und auch die Art und Weise, wie wir zuletzt gespielt haben, haben mich zu diesem Entschluss kommen lassen“, wurde Kovac zitiert. Direkt nach der sportlichen Demontage durch die Eintracht am Samstag hatte er noch das Gegenteil verkündet: „Ich habe im letzten Jahr nicht aufgegeben und werde auch jetzt nicht aufgeben.“

Niko Kovac nicht mehr Bayern-Trainer: Die Zahlen zur Krise

Rummenigge spricht von Handlungsbedarf - wer wird Kovac-Nachfolger?

Aus Sicht der Vereinsführung bestand jedoch „Handlungsbedarf“, wie Rummenigge betonte. Und der besteht weiterhin. Die Spieler müssen - nach einem trainingsfreien Montag - gegen Piräus und den BVB wieder ein den Bayern-Ansprüchen genügendes Gesicht auf dem Platz zeigen. Und die Führung um Rummenigge und den nach dem Dortmund-Spiel aus dem Präsidentenamt scheidenden Hoeneß muss mal wieder einen neuen Cheftrainer finden.

Niko Kovac: Bilder seiner Karriere

Niko Kovac war von Juli 2018 bis November 2020 Trainer des FC Bayern München. Der <b>SPORT</b>BUZZER wirft einen Blick zurück auf die Karriere des Kroaten, der in Berlin geboren wurde und in seiner aktiven Laufbahn schon für die Münchner spielte. Zur Galerie
Niko Kovac war von Juli 2018 bis November 2020 Trainer des FC Bayern München. Der SPORTBUZZER wirft einen Blick zurück auf die Karriere des Kroaten, der in Berlin geboren wurde und in seiner aktiven Laufbahn schon für die Münchner spielte. ©

Erste Namen wurden öffentlich schon vor dem besiegelten Ende von Kovac gehandelt; von Ralf Rangnick über die vereinslosen und international namhaften José Mourinho und Massimiliano Allegri bis hin zu möglichen Kandidaten mit einer Bayern-Vergangenheit wie Erik ten Hag (erfolgreich bei Ajax Amsterdam) und Xabi Alonso, der von 2014 bis 2017 in München spielte und seit Saisonbeginn die zweite Mannschaft von Real Sociedad San Sebastian trainiert.

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