13. Mai 2018 / 00:32 Uhr

Internationale Pressestimmen zum HSV-Abstieg aus der Bundesliga

Internationale Pressestimmen zum HSV-Abstieg aus der Bundesliga

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Hamburger SV ist zum ersten Mal aus der Bundesliga abgestiegen. Klickt euch durch: Das schreibt die Internationale Presse zum HSV-Abstieg! 
Der Hamburger SV ist zum ersten Mal aus der Bundesliga abgestiegen. Klickt euch durch: Das schreibt die Internationale Presse zum HSV-Abstieg!  © imago/MIS
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Das schreiben die Zeitungen aus aller Welt zum erstmaligen Bundesliga-Abstieg des Hamburger SV. Die Pyro-Krawalle kurz vor Spielende bestimmen die Schlagzeilen international. Alle Pressestimmen hier.

Das traurige Ende einer 55 Jahre währenden Bundesliga-Zugehörigkeit des Hamburger SV versank im Böller- und Rauchbombenkrawall. Was rund ein Prozent der 57.000 zumeist friedlichen Zuschauer im Volksparkstadion auslösten, war beschämend und wird weder der tapfer gegen den Abstieg kämpfenden HSV-Mannschaft noch den aufrichtigen Fans gerecht. Der 2:1 (1:1)-Sieg der Hamburger war am Ende nichts mehr wert, weil Abstiegskandidat VfL Wolfsburg mit 4:1 gegen Absteiger 1. FC Köln gewann und den Relegationsplatz verteidigte. Der HSV muss erstmals in die 2. Liga. Als wäre der erste Abstieg des Dinos nicht bitter genug, verschärfte der kleine Haufen Ultras die Fassungslosigkeit bei den Fans.

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Auch die internationale Presse zeigte sich im Anschluss teilweise schockiert und sprach von „Chaos“ in Hamburg. Der SPORTBUZZER hat die besten Stimmen in einer Galerie für euch!

Internationale Pressestimmen zum Abstieg des HSV

Der Hamburger SV ist zum ersten Mal aus der Bundesliga abgestiegen. Klickt euch durch: Das schreibt die Internationale Presse zum HSV-Abstieg!  Zur Galerie
Der Hamburger SV ist zum ersten Mal aus der Bundesliga abgestiegen. Klickt euch durch: Das schreibt die Internationale Presse zum HSV-Abstieg!  ©

HSV plant direkten Wiederaufstieg

„Hamburg ohne erste Fußball-Liga kann ich mir noch gar nicht vorstellen“, sagte Klubidol Uwe Seeler im TV-Sender Sky. Er habe nie gedacht, dass der HSV, „solange ich lebe, einmal absteigen würde. Ich glaube aber auch, dass wir wieder aufsteigen und ich dann noch mal 1. Liga zu sehen bekomme“, sagte der 81-Jährige. Man arbeite „ab jetzt intensiv an dem klaren Ziel, bestmöglich vorbereitet in die nächste Saison zu gehen und den direkten Wiederaufstieg zu realisieren“, kündigte HSV-Vorstand Frank Wettstein an.

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„Die Spieler sitzen alle niedergeschlagen in der Kabine“, berichtete Trainer Christian Titz. Aber sofort suchte er das Positive im dunkelsten Moment der HSV-Geschichte. „Es macht mich stolz, wie sich die Mannschaft dagegengestemmt hat“, sagte der Coach, der in den kommenden Tagen einen Zweijahresvertrag unterschreiben soll.

HSV-Chaos auf der Tribüne gegen Gladbach: Die Bilder

Der Hamburger SV ist aus der Bundesliga abstiegen. Kurz vor Ende des Spiels gegen Borussia Mönchengladbach (2:1) haben HSV-Anhänger von Rauchbomben und Pyrotechnik für eine Spielunterbrechung gesorgt. Die Polizei musste anrücken - sogar mit einer Pferdestaffel. Hier die Bilder zum Pyro-Chaos. Zur Galerie
Der Hamburger SV ist aus der Bundesliga abstiegen. Kurz vor Ende des Spiels gegen Borussia Mönchengladbach (2:1) haben HSV-Anhänger von Rauchbomben und Pyrotechnik für eine Spielunterbrechung gesorgt. Die Polizei musste anrücken - sogar mit einer Pferdestaffel. Hier die Bilder zum Pyro-Chaos. ©

Als die Partie in der 90. Minute von Schiedsrichter Felix Brych unterbrochen wurde, waren auch Abbruch und damit verschärfte disziplinarische Konsequenzen für den HSV denkbar. Doch Brych behielt die Ruhe, pfiff das Spiel rund 20 Minuten später wieder an, als noch eine Reihe Polizisten auf der Linie des HSV-Tores stand. Nach einem Abschlag der Mönchengladbacher beendete er die Partie, womit das Ergebnis in die Wertung des letzten Spieltages einging.