25. November 2020 / 21:46 Uhr

Internationale Pressestimmen zum Tod von Diego Maradona: "In die Hände Gottes"

Internationale Pressestimmen zum Tod von Diego Maradona: "In die Hände Gottes"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der SPORTBUZZER hat Pressestimmen zum Tod von Diego Maradona zusammengestellt.
Der SPORTBUZZER hat Pressestimmen zum Tod von Diego Maradona zusammengestellt. © dpa
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Große Trauer um Diego Maradona: Die argentinische Fußball-Legende ist am Mittwoch an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Die internationalen Medien würdigen die Ikone. Der SPORTBUZZER hat die Pressestimmen zusammengestellt.

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Die Fußball-Welt trauert um Diego Maradona. Der argentinische Volksheld, einer der besten Fußballer der Geschichte, ist im Alter von 60 Jahren gestorben. Wie sehr sich der 90-malige Nationalspieler seines Landes in die Herzen der Menschen gespielt hat, zeigen die Reaktionen der internationalen Presse. Von Deutschland über Italien bis selbstverständlich Argentinien: Weltweit wird über den Tod des Weltmeisters von 1986, der am Mittwoch an den Folgen eines Herzinfarkts verstarb, berichtet.

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In Argentinien hat die Regierung aufgrund des Todes ihres Volkshelden sogar eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Wie schwer den Südamerikanern der Abschied von der Legende fällt, lasst sich auch anhand der Online-Schlagzeilen der größten Zeitungen des Landes erahnen: So titelt Clarín, dass der Tod Maradonas einen "Weltumbruch" bedeute. In einem Kommentar wird die Fußball-Ikone als "unsterblich" bezeichnet: "Für viele war er der Clown; Für seine Gläubigen, nicht nur in Argentinien, sondern auf der Hälfte des Planeten, war alles, was er sagte, eine Predigt." La Nacion würdigt Maradona ebenfalls: "Über verschiedene Zeiten hinaus war und ist Maradona der Beste von allen", schreibt die argentinische Zeitung.

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Independent über Maradona: "Der Fußballer, der das Spiel wie ein Gott dominiert hat"

Auch in Europa war Maradona für viele Fans ein Gott. Besonders in Italien. Im Jahr 1989 gewann er mit der SSC Neapel den UEFA-Pokal, zudem 1987 und 1990 die Meisterschaft. "Für immer", twitterte Napoli und stellte ein blaues Herz dazu. Die größte Sportzeitung des Landes, die Gazzetta dello Sport, trägt ebenfalls Trauer: "Der Fußball weint um den Größten von allen", titelt das Blatt online. Tuttosport trauert um "das Genie des Fußballs".

Beeindruckend die Aufmachung der französischen Sportzeitung L'Equipe: Mit großen Lettern titelte die Zeitung auf ihrer Startseite "Der Tod eines Gottes" und würdigte Maradona als einen "außergewöhnlichen Spieler, einen unvergleichlichen Charakter".


Natürlich beherrscht der Maradona-Tod auch die Schlagzeilen in England: "In die Hände Gottes", titelt die Boulevardzeitung The Sun in Anspielung auf sein mit der "Hand Gottes" (Zitat Maradona) im Viertelfinale der WM 1986 gegen England erzieltes Tor. Für die Zeitung Independent war Maradona schlichtweg "Der Fußballer, der das Spiel wie ein Gott dominiert hat".