14. Juli 2019 / 06:47 Uhr

Internationale Pressestimmen zum Wimbledon-Finale 2019: "Unzerbrechlicher Djokovic"

Internationale Pressestimmen zum Wimbledon-Finale 2019: "Unzerbrechlicher Djokovic"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Was für ein Finale! Novak Djokovic und Roger Federer haben sich in Wimbledon einen Klassiker geliefert. Das schreibt die internationale Presse.
Was für ein Finale! Novak Djokovic und Roger Federer haben sich in Wimbledon einen Klassiker geliefert. Das schreibt die internationale Presse. © imago images / Colorsport
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Kann man dieses unglaubliche Wimbledon-Finale überhaupt in Worte fassen? Zahlreiche internationale Zeitungen haben versucht, das Endspiel zwischen Novak Djokovic und Roger Federer einzuordnen. Das schreibt die internationale Presse über den jetzt schon legendären Djokovic-Sieg.

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Am Ende des längsten Endspiels der Wimbledon-Historie kaute Novak Djokovic genüsslich auf einem Stück Rasen und küsste die Trophäe, Roger Federer nahm tröstende Worte von Herzogin Kate entgegen. In einem irren Tennis-Drama über fünf Sätze und fast fünf Stunden hat sich der serbische Weltranglisten-Erste zum fünften Mal zum Wimbledon-Champion gekrönt und die Hoffnungen von Federer auf den nächsten grandiosen Coup zerstört.

Der serbische Weltranglisten-Erste rang am Sonntag den achtmaligen Wimbledonsieger aus der Schweiz mit 7:6 (7:5), 1:6, 7:6 (7:4), 4:6 und 13:12 (7:3) nieder. „Das war das aufregendste Finale mit dem größten Nervenkitzel, in dem ich jemals Teil war. Unglücklicherweise musste einer in diesem Spiel verlieren“, sagte Djokovic, der bei 7:8 im fünften Satz zwei Matchbälle Federers abgewehrt hatte. Die internationale Presse zeigte sich euphorisch: Von einem "Tennis-Epos", gar einem "Thriller" war zu lesen. Weltweit bestimmten Djokovic und Federer die Titelseiten. Hier die Pressestimmen im Überblick!

Internationale Pressestimmen zum Wimbledon-Finale 2019

Was für ein Finale! Novak Djokovic und Roger Federer haben sich in Wimbledon einen Klassiker geliefert. Das schreibt die internationale Presse. Zur Galerie
Was für ein Finale! Novak Djokovic und Roger Federer haben sich in Wimbledon einen Klassiker geliefert. Das schreibt die internationale Presse. ©
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Tennis-Legende Rod Laver schwärmt nach Djokovic/Federer: "Ein unglaubliches Finale"

Der 32-jährige Djokovic ist der Erste, der sich nach einem Fünf-Satz-Match in einem Tiebreak zum Wimbledonsieger kürte. Die Regelung wurde erst in diesem Jahr eingeführt. Der frühere Schützling von Boris Becker wiederholte seinen Erfolg aus dem Vorjahr und trug sich nach 2011, 2014, 2015 und 2018 erneut in die Siegerliste des bedeutendsten Tennis-Turniers ein. „Ein unglaubliches Finale“, meinte Tennis-Ikone Rod Laver. Herzogin Kate sagte in den Katakomben: „Das war beeindruckend.“

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Der frühere Branchenprimus Federer wirkte auch dank seines phänomenalen Aufschlags in dem Traum-Finale gegen den Topgesetzten lange als der bessere Spieler und hatte Chancen, sich zum ältesten Grand-Slam-Sieger der Geschichte bei den Herren zu krönen. Im fünften Satz gab Djokovic zunächst eine 4:2-Führung wieder her, Federer konnte bei 8:7 zwei Matchbälle nicht nutzen: Erst flog eine Vorhand seitlich ins Aus, beim zweiten passierte ihn Djokovic am Netz. „Im Moment schmerzt es“, sagte Federer: „Vielleicht werde ich wie auf 2008 zurückblicken und denken, es war nicht so schlecht.“

Die Tennis-Welt staunt über Federer

Der Weltranglisten-Erste Djokovic nutzte gleich seinen ersten Matchball und beendete die diesjährigen Ambitionen von Federer auf den neunten Wimbledon-Titel. Nur die US-Amerikanerin Martina Navratilova hat dieses Grand-Slam-Turnier in London bislang neunmal für sich entschieden. Djokovic rückte jetzt mit seinem insgesamt 16. Titel bei einem der vier größten Tennis-Turniere bis auf zwei Trophäen an Rafael Nadal und auf vier an Federer heran. Doch die Tennis-Welt staunt nach diesem finalen Schlussakt des zweiwöchigen Rasenspektakels auch wieder über den nimmermüden Federer.

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Wimbledon, 2003: Fast 15 Jahre ist es her, dass der große King Roger seine erste große Trophäe in die Luft stemmte. Der Rasen in Wimbledon wird in den kommenden Jahren Federers liebster Untergrund.  Zur Galerie
Wimbledon, 2003: Fast 15 Jahre ist es her, dass der große King Roger seine erste große Trophäe in die Luft stemmte. Der Rasen in Wimbledon wird in den kommenden Jahren Federers liebster Untergrund.  ©

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