26. März 2020 / 10:55 Uhr

Interview mit Constantin Lüthje, dem neuen Sportlichen Leiter des FC Dornbreite

Interview mit Constantin Lüthje, dem neuen Sportlichen Leiter des FC Dornbreite

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Constantin Tino Lüthje.
Constantin "Tino" Lüthje. © Wolfgang Maxwitat
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46-Jähriger will oberligatauglichen Kader auf die Beine stellen und peilt 2022 den Aufstieg an.  Weg vom Image der Fahrstuhlmannschaft.

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Der FC Dornbreite hat einen neuen Sportlichen Leiter: Constantin „Tino“ Lüthje tritt die Nachfolge von Jan „Kiste“ Voigt an (wir berichteten). Der LN-Sportbuzzer sprach mit dem 46-Jährigen über seine neue Doppelfunktion am Steinrader Damm.

Hallo „Tino“, was reizt dich an der neuen Aufgabe?
Wir wollen uns künftig anders aufstellen. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen. Unser Ziel ist es, perspektivisch einen oberligatauglichen Kader auf die Beine zu stellen.

Was willst du anders als dein Vorgänger machen?
Für mich ist der ganz enge Austausch mit dem Trainerteam wichtig. Ich bleibe ja auch Teil dieses Team, indem ich weiter als einer von zwei Co-Trainer auf dem Platz stehen werde. Ich will weiter ein Ohr an der Mannschaft haben und nicht alles vorgeben. Wichtig ist, dass wir unsere Ideen austauschen. Dazu gehört es für mich auch, Einzelgespräche mit den Spielern zu führen. Die Zusammenarbeit mit „Kiste“ war nicht einfach. Das ganze Zusammenspiel war unglücklich. Vielleicht war die Aufgabenteilung nicht klar definiert. Es fehlte die Basis. Da ich schon seit zwei Jahren mit Sascha Strehlau (der FCD-Trainer, die Red.) zusammenarbeite, haben wir eine ganz andere Ebene.

Wie sehen die sportlichen Ziele konkret aus?
Erstmal müssen wir abwarten, ob und wie es angesichts der Coronakrise weitergeht. Sollte der Ball bald wieder rollen, streben wir ganz klar den zweiten Tabellenplatz an, der zur Relegation berechtigt. Mittelfristig wollen wir unseren Kader so stabilisieren, dass wir in der Landesliga oben mitspielen können. Damit sich die jungen Spieler entwickeln können. Spätestens in zwei Jahren, also 2022, streben wir dann die Rückkehr in die Oberliga an. Dort ist das Ziel ein gesicherter Mittelfeldplatz. Wir wollen wegkommen vom Image der Fahrstuhlmannschaft.

Wie viele Spieler umfasst der FCD-Kader aktuell für die kommende Saison?
Im Moment haben 18 Spieler zugesagt. Wir befinden uns noch in Gesprächen mit internen und externen Spielern.

Die Torhüterposition ist nicht optimal besetzt...
Das stimmt. Hier befinden wir uns in sehr guten Gesprächen. Ich hoffe, in naher Zukunft Vollzug vermelden zu können. Das Profil ist ein junger Torwart, der schon über eine gewisse Erfahrung verfügt.

FC Dornbreite Lübeck - Lübecker SC 6:0. (16.11.2019)

Dornbreites Alexander Lening (r.) im Kopfballduell gegen Janik Fust. Zur Galerie
Dornbreites Alexander Lening (r.) im Kopfballduell gegen Janik Fust. ©

Vor dieser Saison wurden der Ligamannschaft sechs Punkte wegen zu wenig Schiedsrichter abgezogen. Ist das Problem gelöst?
Ja, aktuell haben wir kein Problem. Es sind neue Schiedsrichter dazugekommen, so dass wir genau so viele haben, wie wir auch benötigen.

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Mit Arne Krinke-Myers heuert ein neuer Co-Trainer am Steinrader Damm an. Ihr kennt euch beziehungsweise arbeitet bei der Lübecker Firma Dräger zusammen.
Arne ist im positiven Sinne ein Fußballverrückter. Ich habe in den Gesprächen schnell gemerkt, dass das passt. Ich freue mich die Zusammenarbeit mit ihm.

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