29. April 2021 / 18:40 Uhr

Interview ohne Mund-Nasen-Schutz: DFB belegt Turbine Potsdam mit Geldstrafe

Interview ohne Mund-Nasen-Schutz: DFB belegt Turbine Potsdam mit Geldstrafe

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
18.04.2021, Fußball, 1.Frauenbundesliga, Punktspiel, 1.FFC Turbine Potsdam-MSV Duisburg, Karl-Liebknecht-Stadion
im Bild: v.l. Selina Cerci (1.FFC Turbine Potsdam) Tor zum 1:0
Der 1:0-Sieg gegen Duisburg hatte für Turbine Potsdam ein Nachspiel. © Julius Frick
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Frauen-Bundesliga: Wie der Deutsche Fußball-Bund am Donnerstag mitteilte, wurde der Club sanktioniert, weil ein Vereinsverantwortlicher nach dem Heimspiel gegen den MSV Duisburg beim Interview auf dem Spielfeld den Mindestabstand nicht einhielt.

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Turbine Potsdam muss eine Geldstrafe von 500 Euro zahlen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstagnachmittag mit. Grund für die Sanktionierung: Nach dem Heimspiel gegen den MSV Duisburg soll ein Vereinsverantwortlicher eine Spielerin der Gäste auf dem Spielfeld interviewt haben, ohne dabei den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

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Das Urteil sei "nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen Verstößen gegen das zu Corona-Zeiten geltende Hygienekonzept" getroffen worden, wie der DFB mitteilte. Turbine Potsdam habe dem bereits zugestimmt, damit sei das Urteil rechtskräftig.

Beim Interview mit der Gästespielerin soll der "Potsdamer Medienverantwortliche" zudem den Mindestabstand nicht eingehalten haben, heißt es in der Begründung weiter.