12. Oktober 2021 / 18:24 Uhr

Investor Windhorst kritisiert Hertha BSC nach Indiskretionen zum Schmidt-Abschied

Investor Windhorst kritisiert Hertha BSC nach Indiskretionen zum Schmidt-Abschied

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hertha-Investor Lars Windhorst auf der Ehrentribüne des Berliner Olympiastadions.
Investor Lars Windhorst galt als großer Fürsprecher von Hertha-Geschäftsführer Carsten Schmidt. © Sören Stache/dpa
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Vor der Mitteilung des Vereins zum Abschied von Geschäftsführer Carsten Schmidt war die Information bereits an die Presse gelangt. Investor Lars Windhorst zeigte sich "bestürzt" über diesen Vorgang. 

Nach nicht einmal elf Monaten ist die Ära von Carsten Schmidt als Geschäftsführer von Hertha BSC schon wieder beendet. Der 58-Jährige zieht sich aus privaten Gründen von seinem Posten zurück. Neben Präsident Werner Gegenbauer nahm auch Hertha-Investor Lars Windhorst den Schmidt-Abschied mit Bedauern zur Kenntnis. "Seinen Weggang von Hertha BSC bedaure ich zutiefst. Er hatte große Pläne, wie ich weiß...", schrieb der Investor auf Twitter.

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Windhorst beließ es aber nicht dabei, sondern kritisierte auch die Umstände des Abgangs. Denn vor der offiziellen Verkündung durch den Verein am Dienstagnachmittag hatte bereits der Tagesspiegel über den Abschied berichtet. "Gerade erst habe ich mit Carsten Schmidt telefoniert. Wir beide waren bestürzt darüber, dass vorab wieder Dinge an die Öffentlichkeit gebracht wurden, die vertraulich waren", schrieb Windhorst. Schon am Wochenende hatte er sich eine andere Kommunikation mit dem Verein gewünscht.

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Zudem zeigte Windhorst Verständnis für die Beweggründe Schmidts ("Es sind ausschließlich unauflösbare private Gründe aufgrund von Krankheit in meinem direkten familiären Umfeld, die mich zu diesem Schritt veranlassten"). "Er hat mit mir über seine persönlichen Gründe zum Weggang von Hertha gesprochen, die ich respektiere“, schrieb Windhorst.

Windhorst hatte sich von der Berufung Schmidts von Beginn an angetan gezeigt. "Seine Vita und seine Kompetenz passen sehr gut zu dem neuen Weg, den Hertha BSC eingeschlagen hat. Er ist ein Medien- und Marketingprofi. Ein Fußballverein lebt auch vom öffentlichen Erscheinungsbild", sagte der 44-jährige Unternehmer damals.