31. März 2019 / 15:20 Uhr

Irre Schlussphase: Energie Cottbus dreht Partie gegen Fortuna Köln

Irre Schlussphase: Energie Cottbus dreht Partie gegen Fortuna Köln

dpa
Tim Kruse (l.) war gegen Fortuna Köln nach fünfmonatiger Verletzung als Ersatzspieler wieder mit von der Partie.
Tim Kruse (l.) war gegen Fortuna Köln nach fünfmonatiger Verletzung als Ersatzspieler wieder mit von der Partie. © Bernd Settnik/dpa-Znteralbild/dpa
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3. Liga: Energie verkürzt wieder den Abstand auf die Nichtabstiegsplätze auf zwei Zähler. In einer irren Schlussphase drehen die Cottbuser die Partie gegen Fortuna Köln. Doch zur Rettung fehlt noch viel.

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Die Erleichterung war groß beim FC Energie, aber noch ist das Vorhaben Klassenverbleib weit entfernt. „Wir freuen uns für den Augenblick, aber es gibt keinen Grund zu feiern“, fasste Routinier Tim Kruse, der nach fünfmonatiger Verletzung wieder als Einwechselspieler mitwirkte, den 4:3 (2:2)-Sieg der Cottbuser gegen Fortuna Köln zusammen. „Das nächste wichtige Spiel ist das in Jena“, ergänzte Kruse. Die Thüringer stehen in der Tabelle der 3. Liga auf Rang 19. Die Cottbusern trennen auf Platz 18 zwei Punkte von einem Nichtabstiegsplatz.

„Nach dem 2:3 haben wir wohl nicht mehr geglaubt, das Spiel zu drehen, aber mit dem Ausgleich kehrte der Mut und die Überzeugung zurück. Und dafür sind wir belohnt worden“, sagte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz nach einer irren Schlussphase gegen Köln. Vor 6184 Zuschauern im Stadion der Freundschaft verwandelten Fabian Holthaus in der 80. Minute und Streli Mamba (86.) die drohende Niederlage in den neunten Saisonsieg.

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Jürgen Gjasula per Elfmeter in der siebten Minute und Marcelo Freitas (23.) hatten die Hausherren in der offensiv geführten ersten Halbzeit zwei Mal in Führung gebracht. Zwei Fehler von Energie-Torhüter Kevin Rauhut hatten die Gäste in der ersten Halbzeit genutzt, um die Führungen zu egalisieren. Dann traf Dimitar Rangelov (74.) auch noch ins eigene Netz. „Heute kann ich froh sein, dass wir eine starke Familie auf dem Platz gesehen haben. Die hat mich quasi gerettet, die hat den Verein für heute gerettet“, erklärte Torwart Rauhut. „Das war einmalig, dass ich noch angefeuert wurde, nachdem ich die beiden Gegentore verursacht habe.“

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