04. Januar 2017 / 22:00 Uhr

Ismaël findet Ntep „sehr, sehr interessant“

Ismaël findet Ntep „sehr, sehr interessant“

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Soll schnell zum VfL kommen: Paul-Georges Ntep.
Soll schnell zum VfL kommen: Paul-Georges Ntep. © imago
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Der Transfer von Paul-Georges Ntep zum VfL nimmt immer konkretere Formen an: Der Wolfsburger Fußball-Bundesligist will den Flügelflitzer unbedingt noch in der Winterpause von Stade Rennes verpflichten. Mit dem Spieler soll nach WAZ-Informationen bereits alles klar sein.

Intern ist die Hoffnung groß, dass der Deal schnell über die Bühne geht und der Spieler noch ins Trainingslager ins spanische La Manga nachreisen kann.

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„Er ist ein guter Spieler, ich kenne ihn, klar. Aber er ist nicht da, deswegen kann ich nicht so viel über ihn sprechen. Doch dass das ein sehr, sehr interessanter Spieler ist, ist klar“, sagt VfL-Trainer Valérien Ismaël über Ntep, der schnellstmöglich unter Vertrag genommen und den nach Paris abgewanderten Julian Draxler ersetzen soll. Aber nicht nur der VfL, sondern auch Vereine aus England sowie Olympique Marseille sind heiß auf den pfeilschnellen Offensivspieler, der sowohl auf der linken als auch auf der rechten Außenbahn eingesetzt werden kann und laut Transfermarkt einen Marktwert von 10 Millionen Euro hat. Als Ablöse sind derzeit fünf Millionen Euro im Gespräch. Eine Einigung zwischen den beiden Vereinen steht noch aus. Vor allem die Torgefährlichkeit des 24-Jährigen könnte die bis dato recht harmlose Wolfsburger Offensive beleben.

Ntep ist aber nicht der einzige Profi von Rennes, der derzeit umworben wird. Auch Kamil Grosicki hat das Interesse einiger internationaler Vereine geweckt. Zu beiden Spielern äußerte sich Coach Christian Gourcuff jetzt auf einer Pressekonferenz. „Beide sind Spieler von Rennes. Das zeigt die vertragliche Situation. In diesem Moment sind sie dort, wo sie sind“, betonte der 61-Jährige. Vor allem sorgt er sich darum, gleichwertigen Ersatz zu finden. „Wenn die Spieler den Verein verlassen sollten, müssen wir qualitativ hochwertigen Ersatz finden. Es bringt nichts, Spieler auf einzelnen Positionen zu stapeln. Wir müssten jemanden finden, der zu uns passt“, so der Trainer. Diese Aussagen sind aber lediglich als Teil des Transfer-Pokers zu verstehen.