29. Juli 2020 / 17:47 Uhr

Ist Freiburgs Schlotterbeck einer für den VfL Wolfsburg?

Ist Freiburgs Schlotterbeck einer für den VfL Wolfsburg?

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Nico Schlotterbeck vom SC Freiburg
Nico Schlotterbeck vom SC Freiburg © 2020 Getty Images
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Bei den Innenverteidigern könnte sich etwas tun, der VfL Wolfsburg hält auf dem Transfermarkt die Augen auf. Unter anderem interessant: Nico Schlotterbeck vom SC Freiburg.

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Der Transfermarkt in der Fußball-Bundesliga ruckt nur langsam an, auch der VfL Wolfsburg hält sich noch zurück - wohl wissend, dass unter anderem in der Innenverteidigung schnell Bedarf entstehen kann. Als einziger VfL-Profi hat bisher Marcel Tisserand einen möglichen Abschied angedeutet - sollte sich ein Abnehmer für den Innenverteidiger finden, ist der VfL gesprächsbereit. Robin Knoches Vertrag wurde nicht verlängert, Jeffrey Bruma (zuletzt verliehen) ist Kandidat für einen Abschied - und John Anthony Brooks ist nicht unumstritten, zumal er zu den Spitzenverdienern im Wolfsburger Kader gehört. Eine kostengünstige Alternative wäre der 20-jährige Nico Schlotterbeck vom SC Freiburg, wie Brooks ein Linksfuß.

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Gerüchte um ein Wolfsburger Interesse an Schlotterbeck kommentiert VfL-Manager Jörg Schmadtke gewohnt zurückhaltend: "Wir kennen den Spieler. Er hatte in der vergangenen Saison in Freiburg eine überschaubare Zahl an Einsätzen." 13 waren es in der Bundesliga, davon allerdings nur vier in der Startelf. Nichtsdestotrotz gilt Schlotterbeck als großes Talent, ist seit dem vergangenen Jahr auch U21-Nationalspieler.

Sein Vertrag in Freiburg, wo er zuletzt an Robin Koch und Dominique Heintz kaum vorbeikam, läuft noch bis 2022. Sein drei Jahre älterer Bruder Kevin Schlotterbeck war zuletzt an Union Berlin ausgeliehen, kehrt jetzt aber in den Breisgau zurück. Überhaupt ist Fußball bei den Schlotterbecks Familiensache: Onkel Niels Schlotterbeck spielte unter anderem für Hansa Rostock, den MSV Duisburg, den SC Freiburg und die Stuttgarter Kickers in der 1. und 2. Liga.

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Dass sich in der VfL-Innenverteidigung schnell etwas bewegt, ist unwahrscheinlich - auch sonst bleibt es im Wolfsburger Kader erst einmal ruhig. Mit Offensiv-Kandidat Linton Maina von Hannover 96 ist sich der VfL einig, beide Vereine haben aber unterschiedliche Vorstellungen von der Höhe der Ablöse - und sitzen die Sache erst einmal aus. Schmadtke: "Wir warten da einfach mal ab." Bei Waldemar Anton ging's schneller - der Wechsel des Innenverteidigers zum VfB Stuttgart ist fix, die Ablöse soll bei 4 Millionen Euro plus Bonus liegen. In dieser Größenordnung bewegt sich auch eine mögliche Maina-Ablöse.

Knoche ist derweil nach wie vor ein Kandidat bei Union Berlin, in trockenen Tüchern ist die Verpflichtung aber noch nicht. Nach Informationen der BZ soll sich Knoche allerdings bereits das Gelände der Alten Försterei in Berlin angeschaut haben.