08. Februar 2021 / 10:22 Uhr

ISTAF Berlin: Müde Beine bremsen Merle Homeier aus

ISTAF Berlin: Müde Beine bremsen Merle Homeier aus

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Merle Homeier (links) landet beim ISTAF Berlin auf Rang sieben. Den Sieg holt sich Malaika Mihambo mit der Jahreswelt-Bestleistung von 6,77 Meter. © dpa, imago images
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Zwei Wochen vor der Deutschen Hallenmeisterschaft in Dortmund hatte Weitspringerin Merle Homeier mit müden Beinen zu kämpfen. So reichte es für keinen der vorderen Plätze.

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Beim Indoor-ISTAF in Düsseldorf ist es für Merle Homeier noch sehr gut gelaufen. Bei der gleichnamigen Indoor-Veranstaltung in Berlin kam die Bückeburger Weitspringerin dagegen nicht so gut zurecht. 6,31 Meter im letzten Versuch brachten die 21-Jährige aber wenigstens noch auf Platz sieben des hochkarätig besetzten Teilnehmerfelds.
„Schon beim Aufwärmen habe ich gemerkt, dass es nicht mein bester Tag war“, so Homeier, die „müde Beine“ beklagte und eigentlich ihre persönliche Bestweiter aus der Vorwoche (6,45 Meter) etwas verbessern wollte.

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Neben der deutschen Ausnahmespringerin Milaika Mihambo war beispielsweise auch noch Maryna Bekh-Romanchuk (Ukraine), die Vizeweltmeisterin von 2019 am Start. Die Bückeburgerin, die inzwischen für die LG Göttingen antritt, mühte sich mit 6,14 Meter in den Endkampf. „Leider habe ich es bei keinem einzigen Sprung geschafft, dass Brett vernünftig zu treffen, so dass ich immer viele Zentimeter verschenkt habe.“ Erst im fünften Versuch gelang ihr der Satz auf 6,31 Meter, der am Ende zu Rang sieben reichte. „Die Platzierung ist in einem solchen Teilnehmerfeld natürlich in Ordnung“, bilanzierte Homeier.

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Den Sieg holte sich Mihambo mit der Jahreswelt-Bestleistung von 6,77 Meter, vor Bekh-Romanchuk (6,64 Meter) und der US-Amerikanerin Tallya Brooks (6,49 Meter). In zwei Wochen stehen die Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund an. „Jetzt trainiere ich noch gut und hoffe, dasss es dann wieder besser läuft“, hofft die Bückeburgerin.