25. März 2022 / 21:26 Uhr

Playoff-Aus von EM-Champion Italien: So schnitten die Europameister bei der darauffolgenden WM ab

Playoff-Aus von EM-Champion Italien: So schnitten die Europameister bei der darauffolgenden WM ab

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Für die italienische Nationalmannschaft um Ciro Immobile (l.) war in den WM-Playoffs frühzeitig Schluss.
Für die italienische Nationalmannschaft um Ciro Immobile (l.) war in den WM-Playoffs frühzeitig Schluss. © IMAGO/LaPresse/Shutterstock/Sven Simon/MB Media Solutions (Montage)
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Nach dem EM-Titel im vergangenen Sommer verpasst Italien nun die WM. In den Playoffs musste sich die "Squadra Azzurra" mit 0:1 gegen Nordmazedonien geschlagen geben. Die Italiener sind jedoch nicht der erste Europameister, der die folgende WM verpasst. Der SPORTBUZZER liefert den Überblick.

Im letzten Sommer wurden die Italiener noch sensationell Europameister. Ganz Europa feierte die leidenschaftlichen Italiener um das routinierte Innenverteidiger-Duo aus Giorgio Chiellini und Leonardo Bonucci. Gut sieben Monate später verpasst die Elf von Nationaltrainer Roberto Mancini die WM in Katar. Als haushoher Favorit ging Italien am Donnerstag ins Playoff-Halbfinale gegen Nordmazedonien. Nach 32:4 Schüssen zugunsten der Italiener kam es, wie es kommen musste: In der 92. Minute traf der nordmazedonische Linksaußen Aleksandar Trajkovski mit einem Distanzschuss mitten ins italienische Herz - WM-Aus!

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In der WM-Qualifkationsgruppe C landete die "Squadra Azzura" nur auf Platz zwei hinter der Schweiz. So mussten die Mancini-Schützlinge den Umweg über die Playoffs nehmen, wo der WM-Traum nach der fatalen Last-Minute-Niederlage gegen Nordmazedonien (0:1) nun vorbei ist, bevor er überhaupt angefangen hat.

Italiens WM-Aus als amtierender Europameister ist jedoch kein Einzelfall. Seit 1960 konnten sich drei weitere Kontinental-Champions nicht für die folgende Weltmeisterschaft qualifizieren: Die Tschechoslowakei (1976/1978), Dänemark (1992/1994) und Griechenland (2004/2006). Weltmeister als amtierender Europameister wurden nur Deutschland (1972/1974) und Spanien (2008/2010). Der SPORTBUZZER liefert einen Überblick.

Das Abschneiden der amtierenden Europameister bei der darauffolgenden WM im Überblick:

  • Sowjetunion: WM 1962 - Viertelfinale
  • Spanien: WM 1966 - Gruppenphase
  • Italien: WM 1970 - Vize-Weltmeister
  • Deutschland: WM 1974 - Weltmeister
  • Tschechoslowakei: 1978 - nicht qualifiziert
  • Deutschland: WM 1982 - Vize-Weltmeister
  • Frankreich: WM 1986 - WM-Dritter
  • Niederlande: WM 1990 - Achtelfinale
  • Dänemark: WM 1994 - nicht qualifiziert
  • Deutschland: WM 1998 - Viertelfinale
  • Frankreich: WM 2002 - Gruppenphase
  • Griechenland: WM 2006 - nicht qualifiziert
  • Spanien: WM 2010 - Weltmeister
  • Spanien: WM 2014 - Gruppenphase
  • Portugal: WM 2018 - Achtelfinale
  • Italien: WM 2022 - nicht qualifiziert

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