19. Februar 2019 / 13:36 Uhr

Nach 0:20-Pleite in Skandal-Spiel: Italiens Verband schließt Drittligisten Pro Piacenza aus

Nach 0:20-Pleite in Skandal-Spiel: Italiens Verband schließt Drittligisten Pro Piacenza aus

Redaktion Sportbuzzer
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0:20! Piacenza hatte die deftige Niederlage gegen Cuneo billigend in Kauf genommen.
0:20! Piacenza hatte die deftige Niederlage gegen Cuneo billigend in Kauf genommen. © imago/LaPresse
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Der Einsatz von nur sieben Spielern und ein daraus resultierendes 0:20 kommen den italienischen Drittligisten Pro Piacenza teuer zu stehen. Der Verband verbannte den Klub aus dem Profi-Fußball.

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Nach dem provozierten Debakel am Sonntag und einer Abstrafung durch den italienischen Fußballverband FIGC spielt Pro Piacenza nicht mehr in der Profiliga Serie C. Der FIGC verkündete am Montagabend den Ausschluss des Vereins. Davor bildete der norditalienische Klub das Schlusslicht der Gruppe A der 3. Liga. Pro Piacenza war am Sonntag beim Spiel gegen AC Cuneo nur mit einer Rumpfmannschaft von sieben Teenagern angetreten und hatte 0:20 verloren. Der Kapitän musste zudem als Trainer fungieren.

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FIGC-Präsident Gabriele Gravina hatte das Match als „Farce“ bezeichnet. Die Profispieler des Vereins streiken seit Wochen, weil ihnen der in finanziellen Schwierigkeiten steckende Verein schon länger keine Gehälter mehr gezahlt hat. Am Montag hatte der FIGC den Klub zunächst mit einem Punkteabzug und einer Strafgebühr belegt, weil er nicht die für die Serie C erforderlichen finanziellen Sicherheiten aufwies.

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