25. November 2021 / 19:56 Uhr

"Sehr großes Risiko": Italiens Verband zieht Impfpflicht für Fußball-Profis in Erwägung

"Sehr großes Risiko": Italiens Verband zieht Impfpflicht für Fußball-Profis in Erwägung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Auch die Serie A ist von der Corona-Pandemie betroffen. 
Auch die Serie A ist von der Corona-Pandemie betroffen.  © IMAGO/LaPresse/Fotostand (Montage)
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Im Kampf gegen Corona schließt der italienische Fußball-Verband aktuell eine Impfpflicht für Profis nicht aus. Präsident Gabriele Gravina bestätigte, dass entsprechende Pläne geprüft werden. 

In Italien wird über eine Impfpflicht für Fußballer nachgedacht. Nach einer Sitzung des Verbandsvorstandes sagte Präsident Gabriele Gravina am Donnerstag nach Medienberichten, diese Option sei im Kampf gegen Corona möglich. Etwa vier bis fünf Prozent der Profis hätten noch keinen gültigen Impfnachweis - unter anderem, weil sie ein nicht in der EU anerkanntes Vakzin erhalten hatten.

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"Wir werden das prüfen", sagte Gravina laut Tageszeitung Gazzetta dello Sport. "Falls Zahlen herauskommen, nach denen die Sicherheit im Fußball nicht garantiert ist, werden wir von der Regierung Ad-hoc-Maßnahmen verlangen, so wie es etwa beim Schulpersonal gemacht wurde."

Das Kabinett von Ministerpräsident Mario Draghi hatte diese Woche beschlossen, dass von 15. Dezember an Lehrer geimpft sein müssen. Dies könnte nun also auch die Fußballer treffen, deutete Gravina an.

Er war auf die deutsche Debatte um Nationalspieler Joshua Kimmich vom FC Bayern München hingewiesen worden. Dieser hat sich bislang nicht impfen lassen, musste zuletzt in Quarantäne und infizierte sich nun doch mit dem Coronavirus. Ungeimpfte in der Umkleidekabine seien ein "sehr großes Risiko", meinte Gravina. "Und nach all den Opfern, die wir gebracht haben, dürfen wir kein neues Debakel erleben."