02. Mai 2021 / 09:08 Uhr

BVB-Sportchef Zorc bestätigt "Gentlemen's Agreement" mit Sancho und nennt Unterschied zu Haaland

BVB-Sportchef Zorc bestätigt "Gentlemen's Agreement" mit Sancho und nennt Unterschied zu Haaland

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Unterschiedliche Vorzeichen: Jadon Sancho (l.) und Erling Haaland.
Unterschiedliche Vorzeichen: Jadon Sancho (l.) und Erling Haaland. © IMAGO/Christian Schroedter
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Borussia Dortmund bleibt dabei: Die Supertalente Jadon Sancho und Erling Haaland sollen den BVB wenn überhaupt nur zu den vom Verein diktierten Konditionen verlassen. Laut Sportchef Zorc gibt es zudem einen Unterschied zwischen den beiden Personalien.

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Mit Jadon Sancho und Erling Haaland kann Borussia Dortmund gleich zwei Supertalente sein Eigen nennen. Doch wie lange gilt das noch? Sowohl der Engländer als auch der Norweger sind international heiß begehrt. Top-Vorlagengeber Sancho steht bei diversen Klubs der Premier League hoch im Kurs, während Haaland mit nahezu allen Spitzenklubs in Verbindung gebracht wird. Am Samstag äußerte sich BVB-Sportdirektor Michael Zorc in der ARD über die Zukunft seiner beiden Juwelen.

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Dabei bekräftigte der 58-Jährige, dass die Borussia in beiden Personalien das Heft des Handelns in der Hand halte. Dass ein Abgang von Sancho wahrscheinlicher ist, räumte er allerdings ein. "Wir haben mit Jadon schon im vergangenen Jahr ein Gentlemen's agreement gehabt, dass er unter bestimmten Voraussetzungen wechseln kann", betonte Zorc am Rande des 5:0 im DFB-Pokal-Halbfinalspiel gegen Holstein Kiel. Schließlich sei der Engländer "ja auch schon ein paar Jahre bei uns".

Im Sommer 2020 stand der 21 Jahre alte Rechtsaußen Medienberichten zufolge dicht vor einem Transfer zu Manchester United. Die Red Devils schafften es aber nicht, die vom BVB geforderte Ablösesumme zu stemmen. Auch in diesem Jahr soll die Schmerzgrenze der Borussia jenseits der 100 Millionen Euro liegen, wie Sport1 berichtet. Sancho steht beim BVB noch bis 2023 unter Vertrag.

Haaland-Berater Raiola: "Alle 14 großen Vereine wollen ihn"

Sogar noch ein Jahr länger läuft die Vereinbarung mit Haaland, auch wenn wohl nicht davon auszugehen ist, dass der Mittelstürmer dann noch für Schwarz-Gelb auflaufen wird. Im Januar 2020 für 20 Millionen Euro aus Salzburg gekommen, steht er anderthalb Jahre später bei nahezu allen Topklubs aus England, Spanien und Italien auf dem Zettel. Am Samstag hatte Haalands Berater Mino Raiola gegenüber Diario AS die Spekulationen über einen Wechsel seines Klienten weiter angeheizt. "Alle 14 großen Vereine wollen ihn. Jetzt geht es darum, die beste Option für ihn zu finden", sagte er und fragte: "Kann Madrid es sich leisten, Haaland nicht zu kaufen? Oder Barcelona?"

Zorc, der bereits zuvor bekräftigt hatte, auch in der kommenden Saison mit dem Goalgetter zu planen, lässt dieses Säbelrasseln zumindest äußerlich kalt. Er zog einen Vergleich zur Verabredung mit Sancho und erklärte: "Bei Erling gibt es diese Vereinbarung aber nicht." Für den Norweger, der wohl noch eine höhere Ablösesumme als der Flügelspieler einbringen würde, dürfte ein Wechsel im Sommer 2022 derzeit wahrscheinlicher sein.