11. März 2022 / 10:21 Uhr

England-Kollegen lockten Sancho während BVB-Zeit: Alle versuchten, "mich von ihrem Klub zu überzeugen"

England-Kollegen lockten Sancho während BVB-Zeit: Alle versuchten, "mich von ihrem Klub zu überzeugen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jadon Sancho wechselte im Sommer für 85 Millionen Euro von Borussia Dortmund zu Manchester United.
Jadon Sancho wechselte im Sommer für 85 Millionen Euro von Borussia Dortmund zu Manchester United. © Getty Images
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Im Sommer wechselte Jadon Sancho nach einem langen Transfer-Poker für 85 Millionen Euro vom BVB zu Manchester United. In einem Interview hat der Angreifer nun über seine Anfangszeit bei den "Red Devils" gesprochen und verraten, dass seine Mitspieler in der Nationalmannschaft bei ihm für ihre Klubs warben.

Der englische Nationalspieler Jadon Sancho ist seinem ehemaligen Klub Borussia Dortmund bis heute dankbar. Der Bundesligist habe sich in der frühen Phase seiner Karriere "sehr um mich bemüht", sagte der 21-Jährige, der von 2017 bis 2021 beim BVB spielte, dem TV-Sender Sky: "Zum Glück hat mir der BVB diese Chance gegeben und ich glaube, ich habe diese Leistung dann auch gebracht."

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Vor seinem damals ungewöhnlichen Wechsel als Jugendlicher von England nach Deutschland habe der heutige Profi von Manchester United gesehen, "wer noch alles in Dortmund spielt. Zum Beispiel Christian Pulisic, der damals auch erst 19 Jahre alt war. So war er fast ein Vorbild für mich. Ich sah ihn und dachte mir: Das könnte auch ich sein."

Sancho wechselte zu Beginn dieser Saison zum englischen Rekordmeister. "Bei der Nationalmannschaft habe ich schon Jesse Lingard, Marcus Rashford, Harry Maguire und Luke Shaw kennengelernt. Die haben immer gesagt: Komm doch zu United", sagte Sancho. Doch es waren nicht die einzigen Abwerbe-Versuche: "Es gab auch die Jungs von Chelsea oder Liverpool, die alle versucht haben, mich von ihrem Klub zu überzeugen. Richtig ernst wurde es aber erst nach der Europameisterschaft."

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Mit seinen Leistungen im ersten Jahr bei den Profis von United ist er nicht ganz zufrieden: "Ich bin sehr selbstkritisch. Es war sicher nicht meine beste Saison, aber ich habe viel gelernt", sagte er: "Ich würde sagen, dass ich erst jetzt so richtig anfange, mich freizuspielen. Ich fühle mich immer wohler und bin glücklich."