04. März 2022 / 18:25 Uhr

Jahn muss sich steigern – und spendet Einnahmen

Jahn muss sich steigern – und spendet Einnahmen

Jürgen Hansen
Peiner Allgemeine Zeitung
Tabea Bleyer (Mitte) ist nach Quarantäne wieder dabei, wird aber vorsichtshalber nur kurze Einsätze haben.
Tabea Bleyer (Mitte) ist nach Quarantäne wieder dabei, wird aber vorsichtshalber nur kurze Einsätze haben. © Isabell Massel
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Da kommt eine schwere Aufgabe auf die Oberliga-Handballerinnen des MTV Vater Jahn Peine zu. Die HSG Heidmark, diesen Sonntag zu Gast in der Silberkamphalle, hatte schon den Meisterschaftsaspiranten Hildesheim deutlich besiegt. Vor allem in der Defensive müsse sich sein Team gewaltig steigern, meint Trainer Marco Wittneben.

Nach knapp viermonatiger Pause steht für Vater Jahns Oberliga-Handballerinnen erstmals wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Dabei dürfte sich der MTV gehörig strecken müssen, um zu gewinnen. Denn zu Gast in der Peiner Silberkamp-Sporthalle ist die auf Tabellenplatz drei liegende HSG Heidmark, die zuletzt Meisterschaftsaspirant Eintracht Hildesheim mit neun Toren Differenz besiegte.

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MTV Vater Jahn Peine – HSG Heidmark (Sonntag, 16.30 Uhr). „Wir müssen uns gewaltig steigern, um zu bestehen. Vor allen in der Defensive“, betont MTV-Trainer Marco Wittneben angesichts der zurückliegenden schwachen Abwehrleistung seiner Mannschaft bei der 25:33-Niederlage gegen Plesse-Hardenberg. Dem kommenden Gegner bescheinigt er eine hohe Durchschlagskraft im Angriff. „Da müssen wir gegenhalten.“ Besonders wurfstark seien die Rückraumspielerinnen Sonja Wortmann und Julia Reinefeld, die bis Ende vorigen Jahres für Drittligist TV Oyten auflief, ehe sie berufsbedingt zu ihrem Heimatverein zurückkehrte.

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In Sachen Peiner Personal ist gegenüber der Partie voriger Woche, als Wittneben nur neun Spielerinnen zur Verfügung standen, wenig Entspannung in Sicht. Zwar kehrt Katharina Bartels wieder ins Aufgebot zurück. Doch während sie voll einsatzfähig ist, dürften Lia Rühling und Tabea Bleyer wohl nur kurzzeitig auf dem Feld stehen. „Zu mehr wird es wohl nicht reichen. Ich will da nichts riskieren“, verweist der MTV-Trainer darauf, dass beide gerade erst aus der corona-bedingten Quarantäne entlassen wurden.

Für das erste Heimspiel des Jahres 2022 erhofft sich Vater Jahns Handball-Abteilung, dass viele Zuschauer auf der Tribüne sitzen werden. Denn angesichts des Kriegsleids in der Ukraine ruft der MTV zu Spenden auf und will zudem den größten Teil seiner Einnahmen vom Sonntag dem guten Zweck zuführen. „Das Geld soll an die Unicef-Kinderhilfe gehen“, erklärt Wittneben.

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Von Jürgen Hansen

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