20. Dezember 2020 / 19:55 Uhr

Jahresabschluss des FC Hansa: Versöhnliches Finale

Jahresabschluss des FC Hansa: Versöhnliches Finale

Christian Lüsch
Ostsee-Zeitung
Das Logo von F.C. Hansa Rostock an der DKB-Arena in Rostock ist zu sehen.
Das Logo des FC Hansa Rostock © Bernd Wüstneck/archiv
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OZ-Sportchef Christian Lüsch kommentiert die Situation beim FC Hansa Rostock. Er ist der Ansicht, dass die Rostocker ausreichend Potenzial besitzen, in der Rückrunde oben anzugreifen - unter bestimmten Voraussetzungen.

Die Profis vom FC Hansa Rostock haben sich und ihre Fans vier Tage vor Weihnachten mit einem Sieg beschenkt. Nach zuvor drei Niederlagen in Folge war das 2:0 in Zwickau ein wichtiger Erfolg. Einer, der versöhnlich stimmt.

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Nach dem siebten Saisonsieg, mit dem sich die Schützlinge von Trainer Jens Härtel auf den fünften Tabellenrang verbesserten, wurde abermals deutlich: In dieser Saison könnten die Rostocker die Spitze angreifen.

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Dazu müssten sie aber ihr Leistungsvermögen in den verbleibenden 21 Drittliga-Duellen konstanter ausschöpfen. Dass Hansa sehenswert und erfolgreich Fußball spielen kann, zeigte die Truppe mehrfach: Zum Beispiel beim 3:1 gegen Duisburg zum Saisonstart, als sie nach Rückstand aufdrehte, oder bei der 5:1-Gala gegen Köln im Oktober.

Wäre die Härtel-Elf häufiger so dominant, kreativ und treffsicher aufgetreten, hätte sie zum Jahresende noch weiter oben stehen können.

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Abwehr: Philipp Max (PSV Eindhoven). Zur Galerie
Abwehr: Philipp Max (PSV Eindhoven). ©

Wenn die Spieler in der Mini-Pause gut regenerieren, der Verein die Ausfälle mit Neuverpflichtungen kompensiert und alle bereit sind, dauerhaft statt phasenweise ans Limit zu gehen, könnte Hansa dem Mittelmaß entfliehen.

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