27. November 2019 / 09:22 Uhr

Jahreshauptversammlung: Eintracht Braunschweig stellt sich neu auf

Jahreshauptversammlung: Eintracht Braunschweig stellt sich neu auf

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Vize-Präsident Rainer Ottinger (links) bleibt nicht länger im Amt, Präsident Sebastian Ebel dagegen schon.
Vize-Präsident Rainer Ottinger (links) bleibt nicht länger im Amt, Präsident Sebastian Ebel dagegen schon. © imago images / Hübner
Anzeige

Eine spannende Jahreshauptversammlung steht an: Am Mittwochabend treffen sich die Mitglieder von Eintracht Braunschweig – unter anderem, um den Präsidenten nun doch wiederzuwählen. Doch es gibt auch weitere interessante Punkte auf der Tagesordnung. Hier sind die wichtigsten.

Anzeige
Anzeige

Präsident: Nachdem Sebastian Ebel vor einem Jahr seinen Rückzug angekündigt hatte, war eine Findungskommission lange Zeit damit beschäftigt, einen neuen Kandidaten zu finden. Doch das gelang nicht. Also wurde Ebel wieder gefragt. Der sagt: „Ich freue mich über das in mich gesetzte Vertrauen, vor allem vor dem Hintergrund, dass ich in der Vergangenheit Fehler gemacht habe.“

Ebels Wiederwahl ist insofern alternativlos, da es keinen Gegenkandidaten gibt. Der 56-Jährige, seit zwölf Jahren im Amt, hat zwar auch den Absturz 2018 zu verantworten, war aber auch am Aufschwung 2019 beteiligt. Er gilt als absolut integer.

Mehr über Eintracht Braunschweig

Präsidium: Nicht mehr zur Wahl tritt der im Gegensatz zu Ebel deutlich umstrittenere Rainer Ottinger (1. Vizepräsident) sowie Urgestein Wolfgang Krake (Vizepräsident Abteilungen) an. Nachfolge-Kandidaten sind Christoph Bratmann (SPD-Landtagsabgeordneter) und Kay-Uwe Rohn (Abteilungsleiter Fitness und Gesundheitssport). Spannend könnte es werden, ob außer den anerkannten Finanzchef Rainer Cech auch Andreas Becker (Vizepräsident Fußball) wiedergewählt wird. Gegen ihn hat sich Widerstand formiert.

Fan-Abteilung: Erstmals soll der Verein auch eine Fan-Abteilung bekommen, die durch ihre wahrscheinlich eher hohe Mitgliederzahl künftig automatisch mehr Einfluss nehmen könnte. „Wir haben das Potenzial einer solchen Sparte erkannt und folgen damit dem Beispiel anderer Proficlubs“, sagt Vereinsmanager Sven Rosenbaum.

Löwen in Noten: Das ist die Einzelkritik zum Heimspiel von Eintracht Braunschweig gegen Chemnitzer FC

<b>Jasmin Fejzic:</b> Kehrte wie erwartet zurück in die Startelf, war bei Gracias Chance gleich auf der Hut (14.), wurde auch danach immer wieder gefordert. Am 0:1 hatte er keine Schuld. Note: 2,5. Zur Galerie
Jasmin Fejzic: Kehrte wie erwartet zurück in die Startelf, war bei Gracias Chance gleich auf der Hut (14.), wurde auch danach immer wieder gefordert. Am 0:1 hatte er keine Schuld. Note: 2,5. ©
Anzeige

Verkauf von Anteilen: Das Bekenntnis zu 50+1 wird aufgewertet, künftig sollen Verkäufe von Anteilen etwa an der GmbH und Co. KG (also des Profi-Bereichs) nur mit einer Dreiviertelmehrheit beschlossen werden können. Zurzeit hält der Verein alle Anteile, Verkäufe sind noch nie ernsthaft diskutiert worden.

Satzungsänderungen: Auch Satzungsänderungen werden schwieriger. Zum einen soll das Präsidium ein vorheriges Anhörungsrecht bekommen, zum anderen müssen statt zwei Drittel künftig drei Viertel der Mitglieder zustimmen.

Aufsichtsrat: Der brisante Vorschlag hier lautet, dass sechs der neun Aufsichtsrat-Mitglieder künftig vom Vorstand bestimmt und nur zwei (plus automatisch der Präsident) von den Mitgliedern gewählt werden. Auch hier ist damit zu rechnen, dass die Mitglieder diesen Antrag nicht so einfach durchwinken.

Mitmachen: #GABFAF-Adventskalender

Bundesliga-Tickets, Fußballschuhe, signierte Trikots und vieles mehr: Trage Dich hier ein und gewinne einen der 24 Preise. (mehr Infos)




Klicke hier Weiter und dann auf der nächsten Seite Absenden - und Du hast die Chance auf jeden der 24 Preise.

ANZEIGE: 50% auf alle JAKO Artikel! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN