18. November 2019 / 12:12 Uhr

Jakob Urbat kam, traf und ließ die SpVg Eidertal Molfsee jubeln

Jakob Urbat kam, traf und ließ die SpVg Eidertal Molfsee jubeln

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Der Gettorfer Matteo Morawe (li.) wird vom zweifachen Eidertaler Torschützen Jakob Urbat bedrängt.
Der Gettorfer Matteo Morawe (li.) wird vom zweifachen Eidertaler Torschützen Jakob Urbat bedrängt. © Reinhard Gusner
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Der Befreiungsschlag ist geglückt. Die SpVg Eidertal Molfsee setzte sich im Kellerkrimi der Fußball-Landesliga Schleswig gegen den Gettorfer SC durch und siegte knapp mit 2:1. Die Rote Laterne hat aber weiter der Osterrönfelder TSV in der Hand. Die Gelb-Blauen verloren mit 0:2 gegen den BSC Brunsbüttel. Keinen Sieger fand dagegen das Spitzenspiel der Staffel: Der TSV Altenholz und der TSV Kronshagen trennten sich mit 1:1. Damit sind die Schwarz-Gelben weiter Tabellenführer. Die Partie zwischen Friedrichsberg-Busdorf und dem TuS Jevenstedt fiel witterungsbedingt aus.

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SpVg Eidertal Molfsee – Gettorfer SC 2:1

Er kam, traf und wurde auch im weiteren Verlauf des Kellerduells zum Joker für die Eidertaler. Schon früh (6.) löste Jakob Urbat den verletzten Louis Schütt ab, erzielte kurz darauf das 1:0 (18.) und sicherte mit einem satten „Hammer“ von der Strafraumgrenze (66.) aus den knappen 2:1-Erfolg der Platzherren. Bis der perfekt war, mussten sie bei Dauerregen und tiefem Boden allerdings so manch kritische Situation überstehen. Zunächst schaffte Hannes Schmidt den Ausgleich (23.), dann wurden den Gettorfern zwei Treffer wegen angeblicher Abseitsstellung aberkannt. Pech hatten aber auch die Eidertaler, dass Yannick Schütt nur die Latte traf (78.). „Wir haben gute Chancen liegen lassen“, resümierte GSC-Coach Christian Schössler nach der fünften Niederlage in Serie. Aufatmen dagegen bei seinem Eidertaler Kollegen Jörg Ahrens: „Wir waren die glücklichere Mannschaft und haben uns eminent wichtige Punkte gesichert.“

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(Reinhard Gusner)

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TSV Altenholz - TSV Kronshagen 1:1

Kein Sieger im Spitzenspiel. Dabei hatte die Partie die Bezeichnung „Spitzenspiel“ über weite Strecken auch gar nicht verdient – vor allem in der zweiten Halbzeit. Doch von Beginn an: Der TSV Altenholz erwischte im Duell der beiden Top-Teams der Staffel den besseren Start. „Die ersten 30 Minuten waren in Ordnung von uns. Wir hatten mehr vom Spiel“, erklärte TSVA-Coach Liridon Imeri. Verdient ging sein Team durch den verwandelten Strafstoß von Pierre Didier Webessie (20.) in Führung. Zuvor wurde Jannis Sändker von Kronshagen-Keeper Jonas Beckmann im Sechszehner gefoult. Der Ausgleichstreffer des TSVK? Wie aus dem nichts. Ein missglückter Abschlag von Altenholz-Torhüter Jan Detlefsen landete direkt auf dem Fuß von Malte Heinz Andres. Der Kronshagener (37.) fackelte nicht lange und bugsierte den Ball aus gut 30 Metern über Freund und Feind hinweg in den Kasten. „Danach haben wir den Faden verloren“, haderte Imeri. In der zweiten Hälfte ging dann nicht mehr viel – weder bei Altenholz noch bei Kronshagen. Das Spielgeschehen fand zwischen beiden Strafräumen statt, Mittelfeldgeplänkel. „Wir haben es allerdings im Mannschaftsverbund sehr gut gemacht und haben keine Chancen mehr zugelassen. Deswegen sind wir mit dem Punktgewinn zufrieden“, resümierte Kronshagen-Coach Nadeem Hussain. Sein Gegenüber teilte die Meinung. „Unterm Strich ist es ein gerechtes Unentschieden. Beide Mannschaften können damit leben“, so Imeri. Ärgerlich für beide Teams: In der Schlussphase sahen sowohl Malte Ceynowa als auch Simon Pals aufgrund wiederholtem Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Klickt euch durch die Fotos zum Landesliga-Topspiel zwischen dem TSV Altenholz und dem TSV Kronshagen:

Kronshagens Malte Andres (Nr. 11) nimmt nach seinem Treffer zum 1:1 die Glückwünsche seiner Teamkameraden entgegen. Zur Galerie
Kronshagens Malte Andres (Nr. 11) nimmt nach seinem Treffer zum 1:1 die Glückwünsche seiner Teamkameraden entgegen. ©

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34 Tore ©

Osterrönfelder TSV - BSC Brunsbüttel 0:2

„Ich kann meinen Spielern keinen Vorwurf machen. Das war das beste Spiel seit ein paar Wochen“, lobte OTSV-Coach Tim Fuhrmann trotz 0:2-Niederlage. Das Hauptmanko? „Wir waren nicht effizient genug. Wir haben richtig guten Fußball gespielt, es aber verpasst, die Tore zu machen“, konstatierte Fuhrmann. Die Osterrönfelder nahmen von Beginn an die Zügel in die Hand, Brunsbüttel zog sich weit zurück. Doch mit der ersten Halbchance – eine verunglückte Flanke segelte in den OTSV-Kasten – gingen die Gäste in Führung (5.). Auf der andere Seite verpassten die Hausherren durch Felix Peter Struck, Kevin Rathjen und Co. gute Gelegenheiten auf den Ausgleich. So folgte kurz vor dem Ende der zweite Dämpfer: Der BSC traf per Standardsituation (80.) zum entscheidenden 2:0.