05. August 2022 / 23:07 Uhr

Unklarheiten gab es nur nach dem Abpfiff: Wie Musiala den Torhunger des FC Bayern erklärt

Unklarheiten gab es nur nach dem Abpfiff: Wie Musiala den Torhunger des FC Bayern erklärt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jamal Musiala gehörte beim Sieg des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt zu den überragenden Spielern.
Jamal Musiala gehörte beim Sieg des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt zu den überragenden Spielern. © IMAGO/Sven Simon
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Ein Managerspiel sorgte nach dem Abpfiff des Bundesliga-Eröffnungsspiels bei Eintracht Frankfurt für Unklarheiten zwischen Thomas Müller und Jamal Musiala – auf dem Platz harmonierte das Duo des FC Bayern prächtig. Musiala, der überragte, spricht über die FCB-Spielweise nach dem Abgang von Robert Lewandowski.

Die einzigen Unklarheiten gab es nach dem Spiel. Als sich Jamal Musiala nach dem 6:1 (5:0) im Eröffnungsspiel der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt gerade zum DAZN-Interview aufgebaut hatte, gab ihm Thomas Müller noch etwas mit auf den Weg. Es ging offenbar um Musialas Rolle in einem Managerspiel, in dem der Bayern-Kollege sein Glück versucht. Musiala konnte mit dem Zuruf seines Mitspielers nicht viel anfangen - weder akustisch noch inhaltlich. "Ich verstehe dieses Spiel nicht", meinte Musiala und musste lachen. Es war das einzige Verständigungsproblem bei den Münchnern an diesem Abend.

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"Generell haben wir ganz gut gespielt, das Spiel kontrolliert und viele Chancen kreiert", sagte der wie schon im DFL-Supercup am vergangenen Samstag bei RB Leipzig (5:3) bärenstarke Nationalspieler und untertrieb mächtig. Vor allem ersten Durchgang hatten sich er und seine Kollegen erneut in Gala-Form präsentiert und zeitweise für einen Klassenunterschied im Duell mit dem Europa-League-Sieger gesorgt. Nach der Pause wurde es dann aus Sicht des Titelverteidigers etwas gemächlicher, was Musiala aber nicht davon abhalten sollte, seinen zweiten Treffer des Abends nachzulegen.

Elf Tore in den ersten beiden Pflichtspielen haben die Münchner nun erzielt. Und das, obwohl mit Robert Lewandowski der große Goalgetter der vergangenen Jahre in diesem Sommer zum FC Barcelona abwanderte. Die Bayern fangen den Verlust durch häufige Positionswechsel und riesige individuelle Qualität auf. Musiala (3), Königstransfer Sadio Mané (2) und Serge Gnabry (2) steuerten in dieser Saison nun schon insgesamt sieben Treffer bei. Dazu kommt Müller, der mit seiner Spielweise für ständige Unruhe beim Gegner sorgt. "Die vier da vorne - macht schon Spaß", meinte Joshua Kimmich, dem in Frankfurt nach fünf Minuten das erste Tor der neuen Bundesliga-Saison gelungen war.

Das Fehlen Lewandowskis ist jedenfalls nicht zu sehen. "Wir versuchen, viele Chancen zu kreieren. Das haben wir auch mit Robert Lewandowski gemacht. Wir versuchen, viel zu kombinieren und sind alle technisch stark. Es läuft gerade. Mit Lewandowski haben wir das gleiche gemacht. Aber wir müssen jetzt andere Weg finden, Tore zu schießen. Er hat schließlich sein 40 Tore pro Jahr gemacht", sagte Musiala. Kimmich sieht die Mannschaft auf einem guten Weg: "Nach vorne war das schon nicht verkehrt. Das hat schon Bock gemacht, da auf dem Platz zu stehen."

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