16. Januar 2020 / 14:43 Uhr

Sportdirektor Jan Schlaudraff bei 96 freigestellt - Zuber übernimmt übergangsweise 

Sportdirektor Jan Schlaudraff bei 96 freigestellt - Zuber übernimmt übergangsweise 

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Jan Schlaudraff ist nicht mehr Sportdirektor von Hannover 96. 
Jan Schlaudraff ist nicht mehr Sportdirektor von Hannover 96.  © Florian Petrow
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Hannover 96 hat eine folgenreiche Personalentscheidung getroffen: Noch kurz vor dem Pflichtspielauftakt der 2. Bundesliga stellten die Roten ihren Sportdirektor Jan Schlaudraff frei. 

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Es hat sich abgezeichnet - jetzt ist es offiziell: Hannover 96 trennt sich von Sportdirektor Jan Schlaudraff. Gerhard Zuber wird "kommissarisch" die Aufgaben von Schlaudraff übernehmen. Schon länger hatte 96-Profichef Martin Kind eine gewisse Unzufriedenheit an der Arbeit des scheidenden Sportdirektors kundgetan.

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Job-Garantie Ende Dezember hinfällig

Der Vertrag des 36-Jährigen lief ursprünglich bis Juni 2022.Trotz Differenzen und der holprigen Kadergestaltung vor der Saison, sprach Kind dem ursprünglich als Manager-Assistent vorgesehenen Schlaudraff eine Jobgarantie aus - und stellte in Frage, wer Gerüchte um seine Freistellung in die Welt setzen würde. Nun also doch die Trennung. "Für die Weiterentwicklung des Klubs sind in den nächsten Wochen und Monaten die Weichen zu stellen: Dafür sind Klarheit, Ruhe, Geschlossenheit und Vertrauen notwendig", heißt es auf der 96-Homepage.

Kurios: Mit Gerhard Zuber wird der zunächst kaltgestellte Kaderplaner, der mit 96 einen Streit vor dem Arbeitsgericht ausfechtet, die Verantwortung übernehmen. "Unabhängig von arbeitsgerichtlich zu klärenden Rechtsfragen genießt Gerhard Zuber das volle Vertrauen der Geschäftsführung", so der Verein weiter.

Jan Schlaudraff - seine Karriere in Bildern:

Das Fußballspielen lernte Jan Schlaudraff bei seinem Heimat und Jugendverein VfB Wissen. Über die Station Hassia Bingen landete der Angreifer 2002 bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Bei den Fohlen konnte sich der damals 18-Jährige allerdings nicht wirklich durchsetzen - für die Profis machte Schlaudraff in knapp drei Jahren nur elf Spiele, eine direkte Torbeteiligung gelang ihm dabei nicht.  Zur Galerie
Das Fußballspielen lernte Jan Schlaudraff bei seinem Heimat und Jugendverein VfB Wissen. Über die Station Hassia Bingen landete der Angreifer 2002 bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Bei den Fohlen konnte sich der damals 18-Jährige allerdings nicht wirklich durchsetzen - für die Profis machte Schlaudraff in knapp drei Jahren nur elf Spiele, eine direkte Torbeteiligung gelang ihm dabei nicht.  ©
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