22. November 2020 / 18:46 Uhr

"Sieg der Mannschaft": Hattrick-Held Jean-Philippe Mateta bleibt nach Mainz-Erlösung bescheiden

"Sieg der Mannschaft": Hattrick-Held Jean-Philippe Mateta bleibt nach Mainz-Erlösung bescheiden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jean-Philippe Mateta und Jeremiah St. Juste (l.) bejubeln den Dreierpack des Stürmers in Freiburg.
Jean-Philippe Mateta und Jeremiah St. Juste (l.) bejubeln den Dreierpack des Stürmers in Freiburg. © dpa
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Dank Jean-Philippe Mateta hat der 1. FSV Mainz 05 den erhofften Befreiungsschlag in der Bundesliga geschafft. Der Franzose schoss gegen den SC Freiburg alle drei Treffer in der ersten Halbzeit - und blieb im Anschluss sehr bescheiden, obwohl er so etwas wie die Mainzer Lebensversicherung ist.

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Dick eingepackt in einer roten Jacke sicherte sich Jean-Philippe Mateta den Ball als Trophäe, ließ noch einmal kurz sein Können aufblitzen und nahm die Glückwünsche seiner Teamkollegen entgegen. Dank des hochveranlagten Stürmers schöpft der 1. FSV Mainz 05 im Tabellenkeller der Bundesliga wieder Hoffnung. Ein Hattrick Matetas innerhalb von 39 Minuten sicherte den Rheinhessen am Sonntag beim 3:1 im Auswärtsspiel beim SC Freiburg den ersten Liga-Sieg seit dem „Abstiegs-Endspiel“ der Vorsaison am 20. Juni gegen Werder Bremen.

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„Ich bin sehr glücklich über meine drei Tore, aber wichtiger war natürlich, die drei Punkte mitzunehmen. Das war ein Sieg der Mannschaft“, sagte Mateta, der in der Sommerpause von Ex-Trainer Achim Beierlorzer zwischenzeitlich wegen einiger Verfehlungen suspendiert worden war. Inzwischen glänzt der frühere französische Junioren-Nationalspieler wieder durch Tore, das Spiel war quasi in der ersten Halbzeit nach seinem Dreierpack (2., 34., 40. Minute) entschieden. Sieben Treffer in acht Spielen - Mateta trifft wieder wie in seiner Premierensaison bei den 05ern, ehe ihn in der vergangenen Spielzeit eine schwere Knieverletzung zurückgeworfen hatte.

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Durch ihren ersten Saisonsieg gaben die Mainzer den letzten Tabellenplatz an den FC Schalke 04 ab und nahmen auch etwas Druck von ihrem Trainer Jan-Moritz Lichte, der als Nachfolger des entlassenen Beierlorzer nach nur einem Punkt aus fünf Spielen selbst schon in der Kritik stand.