10. Juni 2021 / 18:31 Uhr

Schalke-Chaos geht weiter: Aufsichtsratsboss Jens Buchta verlässt den Bundesliga-Absteiger

Schalke-Chaos geht weiter: Aufsichtsratsboss Jens Buchta verlässt den Bundesliga-Absteiger

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Wie Schalke 04 bestätigt hat, wird der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Jens Buchta den Bundesliga-Absteiger verlassen.
Wie Schalke 04 bestätigt hat, wird der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Jens Buchta den Bundesliga-Absteiger verlassen. © IMAGO / Poolfoto
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Dr. Jens Buchta verlässt den FC Schalke 04. Der Aufsichtsratsvorsitzende will seinen Rückzug aus dem Gremium nach Klub-Angaben nach der Mitgliederversammlung am kommenden Sonntag vollziehen. Sein Vertrag beim Bundesliga-Absteiger wäre ursprünglich erst im Juni 2022 ausgelaufen.

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In der Führungsetage des FC Schalke 04 kehrt keine Ruhe ein. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Jens Buchta wird den kriselnden Revierklub verlassen. Das gab der Bundesliga-Absteiger am Donnerstagnachmittag bekannt. Der 58-Jährige wird seinen Rückzug aus dem Gremium nach Klub-Angaben im Anschluss an die für den kommenden Sonntag angesetzte Mitgliederversammlung vollziehen. Buchtas Vertrag auf Schalke war eigentlich noch bis zum 30. Juni 2022 gültig.

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Der scheidende Aufsichtsratsboss kommentierte seinen Abgang und blickte auf die Zeit im Verein zurück: "Ich durfte dem S04 viele Jahre im Aufsichtsrat in verschiedenen Funktionen dienen. Das habe ich sehr gerne gemacht und ich möchte diese Zeit nicht missen", wird Buchta auf der Klubseite zitiert, sprach aber auch von großen Herausforderung, die gerade mit der Chaos-Saison 2020/21 einhergingen. "Aber sie war auch – gerade in den letzten zwölf Monaten – sehr intensiv und fordernd. Ich bin der Ansicht, dass jetzt Andere Verantwortung übernehmen und die Weiterentwicklung des Vereins vorantreiben sollten."

Buchta verspricht: "Werde auch in Zukunft Schalker durch und durch bleiben"

Buchta gehörte seit 2006 zum Aufsichtsrat der Schalker, stieg im März 2016 zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden auf und übernahm erst vor der abgelaufenen Spielzeit das Amt als Chef des Gremiums. "Natürlich habe ich in dieser langen Zeit auch Fehler gemacht. Aber ich habe immer, bei jeder Entscheidung, das Wohl des Vereins im Auge gehabt", resümiert der 58-Jährige sein Wirken beim neuen Zweitligisten. "Ich bin auch davon überzeugt, dass die strukturellen und personellen Entscheidungen, die wir in den letzten Wochen und Monaten getroffen haben, wie die Verteilung der sportlichen Verantwortung auf mehrere Schultern, dem Verein sehr helfen werden. Auch in Zukunft werde ich Schalker durch und durch bleiben."



Die Mitgliederversammlung am kommenden Sonntag wird Buchta, der während seiner Zeit als stellvertretender und schließlich alleiniger Aufsichtsratsboss unter anderem den DFB-Pokalsieg 2011 miterlebte, trotz des vorzeitigen Abgangs noch wie geplant leiten.

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