09. Juli 2019 / 20:22 Uhr

Jens Härtel unzufrieden mit Hansa-Test in Greifswald

Jens Härtel unzufrieden mit Hansa-Test in Greifswald

Horst Schreiber
Ostsee-Zeitung
Nur selten kamen Mirnes Pepic und Co. gegen die Greifswalder Defensive um Arkadiusz Czarnecki (M.) gefährlich vors Tor.
Nur selten kamen Mirnes Pepic und Co. gegen die Greifswalder Defensive um Arkadiusz Czarnecki (M.) gefährlich vors Tor. © Horst Schreiber
Anzeige

Der Oberligist Greifswalder FC trotzt Hansa Rostock ein 0:0 im Vorbereitungsspiel ab.

Anzeige
Anzeige

Achtungserfolg für den Greifswalder FC, Ernüchterung beim FC Hansa: Im Test am Dienstagabend trotzte der Oberligist den Profis aus Rostock ein torloses Unentschieden im Greifswalder Volksstadion ab. Hansa-Trainer Jens Härtel haderte nicht nur mit dem Ergebnis, sondern auch mit der Spielweise seiner Elf im fünften Vorbereitungsspiel. „Passschärfe, Genauigkeit und Laufwege waren nicht gut bei uns“, analysierte der Übungsleiter.

Sein Gegenüber Roland Kroos konnte sich nach Abpfiff ein Lächeln ob des gelungenen Coups gegen den Favoriten nicht verkneifen. „Wir haben über 90 Minuten defensiv gut gestanden und kaum Chancen zugelassen. Die konnte man, glaube ich, an einer Hand abzählen“, meinte Kroos.

Der Spielplan für Drittliga-Saison 2019/20: Das sind Hansas Termine für das Jahr 2019

1. Spieltag: FC Viktoria Köln (H) - 20. Juli 2019 um 14 Uhr Zur Galerie
1. Spieltag: FC Viktoria Köln (H) - 20. Juli 2019 um 14 Uhr ©
Anzeige

In der Tat ging von den Profis wenig, zeitweise gar keine Gefahr aus. Dabei begann der Drittligist zügig: Eine Ecke von Korbinian Vollmann verwerte Max Reinthaler, doch sein Kopfball wurde auf der Linie geklärt (3.). Danach herrschte 25 Minuten Langeweile in den Strafräumen. Greifswald verteidigte kompakt und wagte sich ab und an nach vorn, Hansa fand keine Lücken, um in aussichtsreiche Positionen zu kommen. Erst ein Fernschuss von Greifswalds Mike Bütterich belebte das Spiel wieder (27.). Aaron Opoku zog kurz darauf nach, als er mit einer feinen Finte aus 14 Metern zum Abschluss kam. Das war schon alles in Durchgang eins.

So lief das Spiel: Der Ticker zum Nachlesen

Mit neun Umstellungen ging Hansa in Halbzeit zwei. Und wieder drückte Hansa auf einen schnellen Treffer. Die Drangphase hielt bis zum Schluss, aber die drei hochkarätigen Möglichkeiten vergab Hansa erst kläglich, dann kam Pech dazu. Merveille Biankadi wollte freistehend aus fünf Metern eine flache Hereingabe von Mirnes Pepic mit der Hacke vollenden, dann scheiterte Pascal Breier am Pfosten und Pepics Direktabnahme rauschte aus Nahdistanz über den Querbalken.

„Greifswald war sehr diszipliniert und wir haben die falschen Entscheidungen getroffen“, sagte Jens Härtel. Immer wieder wies er seine Spieler zum schnellen Passspiel über die Außen an. Häufig drehte er frustriert ab. „Das hatte heute eher mit dem Kopf als mit schweren Beinen zu tun“, wiegelte Härtel ab – die schlauchende Vorbereitung wollte er nicht als Ausrede gelten lassen. Auch, weil die Profis zuletzt frei hatten. Daher fordert der Coach mit blickt auf den anstehenden Test gegen Hannover 96 im Ostseestadion: „Alle sollten ihre Antennen wieder scharfstellen!“

GFC: Leu - Lösel, Czarnecki, Berger, Chougourou - Miyazaki (72. Schröder), Selchow, Bütterich, Fraus (85. Otto) - Appiah (77. Rüh), Banaskiewicz (82. Memaj) 

FCH: Sebald (46. Voll) - Ahlschwede (46. Butzen), Sonnenberg (46. Straith), Reinthaler (46. Riedel), Lach - Bülow (46. Öztürk), Hildebrandt (46. Pepic) - Ramaj (46. Biankadi) , Vollmann, Opoku (46. Engelhardt) - Königs (46. Breier)

ANZEIGE: 50% auf Trikotsatz + gratis Fußballtasche! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Mecklenburg Vorpommern
Sport aus aller Welt