26. Juni 2020 / 16:48 Uhr

Jens Lehmann fordert Soforthilfe für Vereine: „Sport in Deutschland retten"

Jens Lehmann fordert Soforthilfe für Vereine: „Sport in Deutschland retten"

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
Jens Lehmann (ehem. Radprofi)

Pressekonferenz zum Radrennen Höffner neuseen classics am 26.02.2020 im Panorama Tower Leipzig (Sachsen).
Jens Lehmann: „Es gehe darum, fehlende Zuschauer- und Sponsoreneinnahmen zu kompensieren.“ © Christian Modla
Anzeige

Der Bahnrad-Olympiasieger Jens Lehmann hat rund 200 Millionen Euro Soforthilfe des Bundes für den Sport gefordert. Die Hilfsgelder sollen als nicht-rückzahlbarer Zuschuss zur Verfügung gestellt werden.

Anzeige
Anzeige

Leipzig. Es geht kommende Woche im Bundestag im zweiten Corona-Hilfspaket um stolze 130 Milliarden Euro. 25 Milliarden können nach derzeitigem Stand Firmen aller Branchen abrufen – wenn sie die Kriterien erfüllen. Bei den professionellen Sportvereinen unterhalb beziehungsweise außerhalb des Dachs der Deutschen Fußball-Liga wächst die Befürchtung, dass der Sport weitgehend leer ausgehen könnte. Diese Sorge bestimmte über weite Strecken das erste Live-Treffen der Initiative „Teamsport Sachsen“ am Donnerstag in Leipzig, wo 15 Vertreter der Sportarten Handball, Fußball, Volleyball, Eishockey und Basketball zusammen kamen.

Mehr zu Sport in Sachsen

Am Tisch saß auch der Leipziger Bundestagsabgeordnete und Bahnrad-Olympiasieger Jens Lehmann (CDU), der gegenüber dem SPORTBUZZER erklärte: „Wir brauchen eine unbürokratische Soforthilfe für die Sportvereine. Ich halte es für dringend notwendig, dass der Bund einen Extra-Fond mit rund 200 Millionen Euro als nicht-rückzahlbaren Zuschuss für den Sport bereitstellt.“ Diese Zahl sei nicht aus der Luft gegriffen. Es gehe darum, fehlende Zuschauer- und Sponsoreneinnahmen zu kompensieren und den Sport in Deutschland zu retten.