19. Mai 2019 / 21:37 Uhr

Jens Lehmann will Cheftrainer werden: "Es wird auch mal Zeit"

Jens Lehmann will Cheftrainer werden: "Es wird auch mal Zeit"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jens Lehmann arbeitete als Co-Trainer für den FC Arsenal und den FC Augsburg.
Jens Lehmann arbeitete als Co-Trainer für den FC Arsenal und den FC Augsburg. © imago images / Christian Schroedter
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Beim FC Augsburg wurde Jens Lehmann nach nur 70 Tagen als Co-Trainer entlassen. Trotzdem hat der 49-jährige Ex-Nationaltorwart den klaren Anspruch, künftig als Cheftrainer zu arbeiten. Vielleicht sogar in der Bundesliga?

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Der ehemalige Nationaltorwart Jens Lehmann hat den klaren Anspruch formuliert, in seiner Karriere als Cheftrainer zu arbeiten. Der 49-Jährige, der in den vergangenen zwei Jahren als Co-Trainer beim FC Arsenal und dem FC Augsburg in der Bundesliga erste Erfahrungen als Coach sammelte, möchte bald ein Amt als hauptverantwortlicher Trainer übernehmen. Das erklärte Lehmann in der TV-Sendung Sky90, in der er sich unter anderem auch zu BVB-Trainer Lucien Favre äußerte.

Als Trainer sei man allen Widrigkeiten zum Trotz die wichtigste Person in einem Verein, betonte Lehmann, der in seiner Karriere unter Trainergrößen wie Arsène Wenger, Udo Lattek und Matthias Sammer spielte. "Man kann als Trainer unheimlich viel bestimmen", betonte der 49-Jährige, der über sich selbst sagt: "Ich bin besser im Führen als im Daneben-Stehen und Zuschauen." Heißt: Lehmann sieht sich künftig eher als Chef- denn als Co-Trainer.

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Lehmann: "Man kann als Trainer unheimlich viel bestimmen"

"Ich durfte unter Arsène Wenger arbeiten und habe viel gelernt", sagte Lehmann über seine Zeit bei den "Gunners" in der englischen Premier League, wo er in der Saison 2017/18 unter dem Franzosen arbeitete. "Auch unter Manuel Baum habe ich ein einige Dinge mitgenommen." Lehmann war von Februar bis zur Entlassung Baums beim FCA im April 2019 dessen Assistent und betonte, bei den Augsburgern im Gespann mit Baum trotz ihrer Entlassung "gute Arbeit" geleistet zu haben. Vielleicht sei im Saisonendspurt die Zeit gekommen, dass die Mannschaft des FCA einen neuen Akzent benötigt habe.

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So formuliert der Ex-Torwart klare Ansprüche. "Es wird auch mal Zeit, das selber zu machen", betont Lehmann, der bereits 2013 in England und Wales den Trainerschein gemacht hat - damals an der Seite seines ehemaligen Mitspielers Dietmar Hamann.

Lehmann wird nachgesagt, bei seinem kurzen Intermezzo in Augsburg einiges bewirkt zu haben. Insbesondere verdiente Spieler wie Daniel Baier, Rani Khedira und Michael Gregoritsch sollen sich beim Trainerwechsel für einen Verbleib des Ex-Nationalkeepers ausgesprochen haben. Auch Sportchef Stefan Reuter, der Nachfolger Martin Schmidt aber dessen Wunsch gewährte, mit einem eigenen Trainerteam zu arbeiten, lobte seinen früheren Mitspieler: "Jens Lehmann hat den einen oder anderen wichtigen Impuls gesetzt - wenn es auch nur für den einen oder anderen Sieg gereicht hat." Kann er diese Impulse bald auch als hauptverantwortlicher Coach in der Bundesliga zeigen?

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